nature #276 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #276
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Um den Hasen herum bevölkern weitere Tiere den Raum: ein Wildschwein, dessen Silhouette sich im oberen linken Bildbereich andeutet, eine Flugente, die sich im oberen rechten Bereich auf den Weg macht, sowie ein Vogel, vermutlich eine Fasan, der im linken Bildbereich steht. Darüber hinaus sind schemenhafte Darstellungen von Insekten – wahrscheinlich Schmetterlingen oder Libellen – zu erkennen, die sich im oberen rechten Bildabschnitt aufhalten.
Die Farbgebung ist gedeckt und erdverbunden. Ein Farbtonfeld aus Gelb- und Grüntönen bildet den Hintergrund und erweckt den Eindruck einer üppigen, natürlichen Umgebung. Die Verwendung von Pastellfarben und die teilweise unscharfe Malweise verleihen der Szene eine verträumte, fast surreale Qualität.
Subtextuell lässt sich die Darstellung als Allegorie des Kreislaufs des Lebens und des ständigen Austauschs zwischen Jäger und Gejagtem interpretieren. Der Hase, als Symbol für Unschuld und Verletzlichkeit, wird von den anderen Tieren umgeben, die seine Existenz potentiell bedrohen. Die schemenhaften Insekten könnten die Vergänglichkeit der Schönheit und die Zerbrechlichkeit des Lebens veranschaulichen. Die Anordnung der Figuren erzeugt eine dynamische Komposition, die den Betrachter dazu einlädt, über die komplexen Beziehungen in der Natur nachzudenken. Es entsteht ein Eindruck von beobachteter Wildheit, die sowohl bedrohlich als auch faszinierend wirkt.