nature #250 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #250
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Die Farbwahl unterstützt diesen Eindruck: Dunkle, erdige Töne dominieren, wobei das Fell in verschiedenen Brauntönen und Schwarztönen gemalt ist. Lichtakzente fallen auf die Schnauze und die Augen, was diese Bereiche zusätzlich hervorhebt und die Intensität des Blicks verstärkt. Der Hintergrund ist tiefschwarz gehalten, wodurch die Wildschweine noch stärker isoliert und ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden.
Ein interessanter Aspekt ist das in den oberen Bildbereich integrierte Schriftstück. Die handschriftlichen Zeilen, deren Inhalt nicht eindeutig lesbar ist, tragen zur Atmosphäre des Unmittelbaren bei. Sie wirken wie ein spontaner Kommentar oder eine Reflexion über die dargestellte Szene und verleihen dem Werk eine zusätzliche Ebene der Bedeutung. Es könnte sich um einen inneren Monolog handeln, der die rohe Kraft und Instinktivität des Tieres widerspiegelt.
Die Komposition ist bewusst beengt; die Wildschweine füllen fast den gesamten Bildraum aus. Dies erzeugt ein Gefühl von Nähe und Intimität, lässt den Betrachter jedoch gleichzeitig auch eine gewisse Bedrohung spüren. Die Malerei scheint weniger an einer detaillierten Wiedergabe der Tiere interessiert zu sein als vielmehr an der Vermittlung eines emotionalen Zustands – einer Mischung aus Wildheit, Anspannung und vielleicht sogar Verletzlichkeit. Der Künstler hat hier nicht einfach nur ein Tier dargestellt, sondern eine Stimmung eingefangen, die den Betrachter unmittelbar berührt.