nature #207 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #207
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Im Vordergrund befindet sich ein einzelner Fasan, dessen leuchtende Federn – insbesondere die kupferfarbenen Akzente – eine willkommene visuelle Auflockerung darstellen. Er steht fast isoliert in der Szenerie, sein Blick scheint nach rechts gerichtet zu sein, was dem Betrachter einen Eindruck von Bewegung und Lebendigkeit vermittelt.
Ein verwittertes Holzgeäst, vermutlich Überreste eines Zauns oder einer Einfriedung, durchzieht den Bildraum. Die grobe Textur des Holzes steht im Kontrast zur weichen Oberfläche des Schnees und unterstreicht die Vergänglichkeit der Dinge. Es wirkt als eine Art Barriere, sowohl physisch als auch symbolisch.
Die Darstellung der Bäume ist charakteristisch: schlanke, kahle Äste erheben sich gegen den trüben Himmel. Sie wirken fast skelettartig und verstärken das Gefühl von Kälte und Stille. Die Distanz zwischen dem Betrachter und den Bäumen wird durch die flache Perspektive betont.
Die Malweise wirkt spontan und skizzenhaft, mit schnellen Pinselstrichen und einer losen Pinselführung. Dies verleiht der Darstellung eine gewisse Flüchtigkeit und Lebendigkeit. Es entsteht ein Eindruck von Momentaufnahme, eingefangen in einem Augenblick frostiger Winterstille.
Subtextuell könnte das Bild als Reflexion über die Vergänglichkeit des Lebens interpretiert werden. Der Fasan, als Symbol für Vitalität und Bewegung, steht im Kontrast zur stillen, fast trostlosen Landschaft. Die verfallene Ziegelstruktur und der Schnee könnten als Metaphern für Verfall und Stillstand gelesen werden. Gleichzeitig vermittelt die Szenerie aber auch eine gewisse Schönheit in der Einfachheit und Ruhe des Winters. Es ist ein Bild von Stille, Kontemplation und dem stillen Beobachten der Natur im Übergangszustand.