nature #279 Rien Poortvliet (1932-1995)
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Rien Poortvliet – nature #279
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Bemerkenswert ist die umgebende Aquarellstruktur. Ein feines Spritzerfeld aus hellen Farbtönen, vor allem Weiß und Beige, ergießt sich um den Hasen herum. Diese Textur wirkt wie ein flüchtiger Nebel oder eine Staubwolke, die durch die Bewegung des Tieres aufgewirbelt wird. Sie verstärkt den Eindruck von Geschwindigkeit und Unruhe zusätzlich. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, was einen ruhigen, fast meditativen Charakter erzeugt, der im Kontrast zur dynamischen Darstellung des Hasen steht.
Unterhalb der Darstellung sind Textfragmente in einer eleganten Schrift angeordnet. Obwohl die Sprache nicht sofort erkennbar ist (vermutlich Niederländisch), tragen diese Worte zur Gesamtstimmung bei. Sie wirken wie poetische Reflexionen über das Motiv, möglicherweise über Vergänglichkeit, Bewegung oder die Beziehung zwischen Tier und Natur. Die Anordnung der Texte unterhalb des Bildes schafft eine Art Dialog zwischen visueller Darstellung und sprachlicher Interpretation.
Die Arbeit scheint nicht primär auf realistische Abbildung aus zu sein, sondern vielmehr darauf abzielt, ein Gefühl von Bewegung, Energie und flüchtiger Schönheit einzufangen. Der Hase wird hier weniger als konkretes Tier dargestellt, sondern eher als Symbol für Vitalität und die ständige Veränderung der Natur. Die Kombination aus dynamischer Darstellung und poetischen Textfragmenten verleiht dem Werk eine subtile Tiefe und regt zur Kontemplation an.