#18344 Max Klinger (1857-1920)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Max Klinger – #18344
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Hinter dieser Menschenmenge erstreckt sich eine Stadtansicht, deren Gebäude in Flammen stehen. Der Rauch steigt dicht auf und vermischt sich mit einer düsteren, bedrohlichen Wolkendecke. Links im Bild erhebt sich ein markanter Berg, dessen Form an einen Vulkankegel erinnert, obwohl es unklar ist, ob dies tatsächlich der Fall ist oder ob er lediglich als symbolisches Element dient.
Ein Brückengebilde verbindet den Vordergrund mit der brennenden Stadt. Es wirkt instabil und gefährdet, was die allgemeine Atmosphäre der Unsicherheit verstärkt. Die Komposition lenkt den Blick zunächst auf das Chaos im Vordergrund, bevor er sich langsam nach hinten hin zu dem zerstörten Hintergrund bewegt.
Die Zeichnung scheint eine Katastrophe darzustellen – möglicherweise einen Brand, eine Naturkatastrophe oder gar einen Krieg. Der Fokus liegt weniger auf der detaillierten Darstellung des Ereignisses selbst als vielmehr auf den emotionalen Reaktionen der Menschen und der allgemeinen Zerstörungswut. Die monochrome Farbgebung verstärkt die düstere Stimmung und betont die Dramatik der Szene.
Ein möglicher Subtext könnte in der Darstellung der menschlichen Hilflosigkeit angesichts übermächtiger Kräfte liegen. Die kleinen, verzweifelten Figuren im Vordergrund stehen im krassen Gegensatz zu dem riesigen Ausmaß der Zerstörung, was ein Gefühl von Ohnmacht und Resignation hervorruft. Es lässt sich auch eine Kritik an gesellschaftlicher Ordnung oder politischer Macht erkennen, die nicht in der Lage ist, ihre Bürger vor solchen Katastrophen zu schützen. Die Darstellung des Berges könnte als Metapher für unkontrollierbare Kräfte interpretiert werden, die das Schicksal der Menschen bestimmen.