Sunshine in the Drawingroom III Vilhelm Hammershoi (1864-1916)
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Vilhelm Hammershoi – Sunshine in the Drawingroom III
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Ein markantes Element des Bildes ist der starke Lichtschein, der von einer unsichtbaren Quelle durch ein Fenster dringt und lange, schattenhafte Streifen an die Wand wirft. Dieser Lichtschein unterbricht die Dunkelheit und erzeugt einen dramatischen Kontrast. Die Intensität und die ungewöhnliche Richtung des Lichts deuten auf eine spezielle Tageszeit oder eine ungewöhnliche Perspektive hin.
Zentral im Vordergrund positioniert sich eine gepolsterte Sitzbank, ebenfalls in dunklen Tönen gehalten. Ihre Form ist klassisch und wirkt elegant, doch durch die Umgebungsdunkelheit entsteht eine gewisse Isolation. Zwei Stühle, die optisch zum Ensemble der Sitzmöbel gehören, stehen links und rechts der Sitzbank. Ihre schlichte Formgebung trägt zur allgemeinen Atmosphäre der Ruhe und Abgeschiedenheit bei.
Über der Sitzbank hängt ein Porträt, das eine weitere Ebene der Interpretation eröffnet. Die dargestellte Person, vermutlich ein Mann, blickt ernst und unverbindlich in die Ferne. Er wirkt distanziert und fast spärlich. Das Porträt verstärkt den Eindruck von Vergänglichkeit und die Frage nach der Anwesenheit oder Abwesenheit von Leben im Raum.
Der gesamte Bildausschnitt wirkt sorgfältig komponiert, doch es fehlt jegliche menschliche Präsenz. Dies verstärkt die Atmosphäre der Stille und des Leerstands. Das Werk scheint weniger die Darstellung eines konkreten Raumes als vielmehr die Vermittlung eines Gefühls der Einsamkeit, der Kontemplation oder des Vergehens der Zeit zu sein. Die subtile Farbgebung, das dramatische Lichtspiel und die sorgfältige Anordnung der Gegenstände tragen dazu bei, eine Stimmung des Nachdenkens und der Melancholie zu erzeugen.