Holy Family With Child St John Hans Burgkmair (1473-1531)
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Hans Burgkmair – Holy Family With Child St John
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Rechts von der Frau sitzt ein älterer Mann mit langem Bart und grauen Haaren. Er trägt ebenfalls dunkle Kleidung und hält einen Stab in der Hand. Sein Gesichtsausdruck ist ernst, seine Augen scheinen auf das Kind gerichtet zu sein. Um seinen Kopf befindet sich eine feingliedrige Krone oder ein Heiligenschein, der ihn von den anderen Figuren abhebt.
Die Landschaft im Hintergrund ist in drei Ebenen unterteilt. Im Vordergrund erkennen wir eine befestigte Anlage mit Mauern und Türmen, die möglicherweise einen Ort oder eine Stadt darstellen soll. Dahinter erheben sich sanfte Hügel, deren Oberfläche durch sorgfältige Schattierungen modelliert wurde. Am Horizont zeichnet sich eine weitere Bergkette ab, die in einem Dunst verschwimmt. Der Himmel ist dunkel und bewölkt, was der Szene eine gewisse Schwere verleiht.
Die Komposition wirkt ruhig und harmonisch. Die Figuren sind eng beieinander angeordnet, was ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und Geborgenheit vermittelt. Das Licht fällt weich auf die Gesichter der Personen, wodurch ihre Züge betont werden.
Subtextuell könnte die Darstellung eine Andeutung auf familiäre Verantwortung und Schutz implizieren. Die abgewandte Gestalt des Kindes am Fuß der Frau könnte als Symbol für Verletzlichkeit oder Bedrohung interpretiert werden, während die Anwesenheit des älteren Mannes mit dem Stab Stärke und Autorität suggeriert. Die staffelartige Landschaft erzeugt eine räumliche Tiefe und lenkt den Blick auf die zentralen Figuren, wodurch deren Bedeutung unterstrichen wird. Der Kontrast zwischen der nackten Haut des Kindes und dem dunklen Gewand der Frau könnte als Hinweis auf Reinheit und Sünde verstanden werden, was in religiösen Kontexten eine tiefere Bedeutung erlangen kann. Insgesamt wirkt das Werk von einer gewissen Melancholie durchzogen, die durch die gedämpfte Farbgebung und die ernsten Gesichtsausdrücke der Figuren verstärkt wird.