Self portrait Thomas Gainsborough (1727-1788)
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Thomas Gainsborough – Self portrait
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Der Hintergrund ist dunkel gehalten und wirkt wie ein verschwommener Kreis, der den Fokus voll und ganz auf die Figur lenkt. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft, dominiert von Braun-, Grau- und Grüntönen, wobei das Licht vor allem auf das Gesicht fällt und so dessen Details hervorhebt.
Die Darstellung vermittelt einen Eindruck von Selbstbewusstsein und Intellekt. Der direkte Blick suggeriert eine Offenheit, doch gleichzeitig schwingt auch eine gewisse Distanz mit. Die sorgfältige Inszenierung der Kleidung und des Haares deutet auf ein Bewusstsein für das eigene Image hin.
Es könnte sich um den Versuch handeln, die Rolle eines gebildeten und kultivierten Mannes zu demonstrieren, möglicherweise auch um eine Reflexion über die eigene künstlerische Identität. Die Malweise selbst, mit ihren schnellen Pinselstrichen und der lockeren Umsetzung, verleiht dem Werk eine gewisse Spontaneität und Lebendigkeit, die im Kontrast zur formalen Inszenierung steht. Hier scheint ein Künstler sich selbst zu betrachten – nicht nur äußerlich, sondern auch in Bezug auf seine Rolle in der Gesellschaft und sein Selbstverständnis als Schöpfer.