Marthe and Nono in Japanese robes Henri Lebasque
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Henri Lebasque – Marthe and Nono in Japanese robes
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Das Kind, vermutlich ein Sohn, steht etwas abseits von ihr, ebenfalls in einem Kimono gekleidet, allerdings in einem gedämpfteren Grün-Olivton. Die Körperhaltung des Kindes wirkt nachdenklich, fast melancholisch; es blickt leicht gesenkt zu Boden. Die Beziehung zwischen den beiden Figuren scheint vertraut und liebevoll, doch eine gewisse Distanz wird durch die unterschiedlichen Positionen im Bildraum suggeriert.
Der Hintergrund besteht aus einer impressionistisch aufgelösten Darstellung von Bäumen und Vegetation. Die Farbpalette ist warm gehalten – Gelb-, Grün- und Brauntöne dominieren, wobei vereinzelte rote Akzente in den Blättern aufscheinen. Die Pinselstriche sind kurz und lebhaft gesetzt, was eine Atmosphäre von Bewegung und Licht erzeugt.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte die Faszination des Künstlers für andere Kulturen sein, insbesondere für die Ästhetik Japans, die zu dieser Zeit in Europa populär war. Die Kimonos könnten als Symbole für Exotismus und Eleganz interpretiert werden. Gleichzeitig könnte das Bild auch eine intime Familienmoments einfangen, der durch die kulturelle Inszenierung einen besonderen Glanz erhält. Die unterschiedlichen Stimmungen der beiden Figuren – die würdevolle Haltung der Frau im Kontrast zur nachdenklichen Stimmung des Kindes – lassen Raum für Interpretationen über familiäre Beziehungen und persönliche Identität innerhalb eines fremden Kontextes. Die Komposition, mit dem roten Kimono als Blickfang und dem grünen als ruhiger Gegenpol, erzeugt eine harmonische Balance, die den Betrachter dazu einlädt, in die Szene einzutauchen und ihre subtilen Botschaften zu entschlüsseln.