1914 Pipe, verre, journal, guitare, bouteille de vieux marc (Lacerba) Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1908-1918
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Pablo Picasso Period of creation: 1908-1918 – 1914 Pipe, verre, journal, guitare, bouteille de vieux marc (Lacerba)
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Im Vordergrund liegt ein Schachfigur, vermutlich ein weißer König, dessen Form vereinfacht und fast abstrakt dargestellt ist. Er scheint auf einer dunklen, horizontalen Fläche ruhen, die an einen Tisch oder eine Ablage erinnert. Daneben befindet sich eine Pfeife, deren Mundstück erkennbar ist, sowie eine Flasche, möglicherweise mit einem Korken verschlossen. Eine Gitarre lehnt ebenfalls gegen diese horizontale Ebene, ihre Form ebenfalls reduziert und stilisiert.
Ein Zeitungsblatt, auf dem deutlich der Titel LACERBA zu erkennen ist, ragt in den Bildraum hinein. Die Schrift ist groß und auffällig, was die Bedeutung des Mediums unterstreicht. Darunter sind noch weitere Textfragmente lesbar, die vermutlich Informationen über das Datum oder den Preis der Zeitung enthalten.
Im Hintergrund findet sich ein fragmentiertes Muster, das an eine Wandfläche erinnert. Es besteht aus quadratischen Feldern mit stilisierten floralen Motiven und geometrischen Formen in Grün- und Gelbtönen. Dieses Muster wirkt wie eine Collage verschiedener Elemente und verstärkt den Eindruck von Fragmentierung und Zersplitterung.
Die Anordnung der Objekte scheint willkürlich, doch birgt sie möglicherweise tiefere Bedeutungsebenen. Die Schachfigur könnte für Macht, Strategie oder gar das Ende einer Ära stehen. Die Pfeife und die Flasche könnten für Genuss, Entspannung oder Vergänglichkeit symbolisieren. Die Gitarre verweist auf Kunst, Musik und Kreativität. Das Zeitungsblatt, mit dem Titel LACERBA, deutet auf eine Verbindung zur Literatur und zum kulturellen Diskurs hin. Der Name selbst impliziert Rissigkeit, Zerrissenheit und Konflikt.
Die gedämpfte Farbgebung und die fragmentierte Komposition erzeugen ein Gefühl von Melancholie, Resignation oder gar Verzweiflung. Es könnte sich um eine Reflexion über den Verlust von Ordnung, Stabilität und Sinn in einer Zeit des Umbruchs handeln – möglicherweise im Kontext politischer Unruhen oder gesellschaftlicher Krisen. Die Collage-artige Anordnung der Elemente verstärkt diesen Eindruck von Zersplitterung und Fragmentierung der Realität. Die Malerei scheint eine stille Kontemplation über die Brüchigkeit menschlicher Werte und Institutionen zu sein, eingefangen in einer stillen, fast schon apokalyptischen Szene.