1914 Homme Е la pipe (Le fumeur) Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1908-1918
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Pablo Picasso Period of creation: 1908-1918 – 1914 Homme Е la pipe (Le fumeur)
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Die Figur selbst scheint einen Anzug zu tragen, dessen Form durch scharfkantige, ineinandergreifende Flächen angedeutet wird. Diese Flächen variieren in ihrer Farbgebung – von dunklen Brauntönen und Grautönen bis hin zu helleren Beige- und Weißtönen. Ein auffälliges Element ist das orangefarbene Muster auf der Brust des Anzugs, welches durch seine Lebendigkeit einen Kontrast zum Rest der Komposition bildet.
Bemerkenswert sind die zahlreichen kleinen Papierstücke oder Etiketten, die an den Kleidern der Figur angebracht zu sein scheinen. Diese Details verleihen dem Werk eine zusätzliche Ebene der Bedeutung und lassen auf eine Art von Fragmentierung des Alltagslebens schließen. Die Buchstaben und Symbole auf diesen Papieren sind kaum lesbar, tragen aber zur allgemeinen Verwirrung und Unklarheit bei.
Die Darstellung des Gesichts ist stark abstrahiert; es besteht aus einer Reihe von geometrischen Formen, die nur vage an ein menschliches Gesicht erinnern. Der Eindruck entsteht, dass die Identität der Person bewusst verschleiert oder fragmentiert wird. Die Haltung der Figur wirkt neutral und unentschlossen, was möglicherweise eine gewisse Distanzierung des Betrachters vom dargestellten Subjekt signalisiert.
Die Malweise deutet auf einen Einfluss des Kubismus hin, wobei die Perspektive aufgebrochen und die Form aus verschiedenen Blickwinkeln gleichzeitig dargestellt wird. Dies führt zu einer Auflösung der traditionellen räumlichen Tiefe und betont stattdessen die flächige Natur der Leinwand.
Subtextuell könnte das Werk als Kommentar zur Entfremdung des modernen Menschen interpretiert werden, dessen Identität durch die Fragmentierung der Gesellschaft und die Überflutung mit Informationen verloren geht. Die zahlreichen Etiketten könnten für die Warenwelt oder die administrative Bürokratie stehen, die den Einzelnen umgibt und ihn in seiner Individualität einschränkt. Die reduzierte Darstellung des Gesichts könnte als Ausdruck einer generellen Anonymisierung der menschlichen Existenz verstanden werden. Insgesamt erzeugt das Werk ein Gefühl von Unbehagen und Verunsicherung, das die komplexen Bedingungen der Zeit widerspiegelt, in der es entstanden ist.