Saint Francis of Assisi Receiving the Stigmata Antoniazzo Romano (1430/35-1508)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Antoniazzo Romano – Saint Francis of Assisi Receiving the Stigmata
Ort: Vatican Museums (Musei Vaticani), Vatican.
Album-Navigation:

На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Links von ihm, leicht zurückgesetzt und in ähnlicher Kleidung, kniet eine weitere Figur, deren Gesicht in Schmerz und Staunen verhüllt ist. Diese zweite Gestalt scheint Zeuge des göttlichen Ereignisses zu sein und drückt ihre Reaktion durch ihre Hände und ihren Kopfsausdruck aus.
Über der zentralen Figur schwebt eine strahlende, leuchtend rote Gestalt, die das Christusbild trägt. Die Darstellung des Christusbildes ist ungewöhnlich: die Figur scheint nicht nur ein Abbild, sondern eine Manifestation göttlicher Kraft zu sein, die herabsteigt, um die Stigmata zu verleihen. Der Hintergrund ist eine Landschaft, die sowohl real als auch symbolisch wirkt. Hügel, Bäume und ein kleines Dorf im fernen Hintergrund bieten einen Rahmen für das übernatürliche Geschehen. Der dunkle Himmel verstärkt die dramatische Wirkung und unterstreicht die Heiligkeit des Augenblicks.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut, um die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die zentrale Figur und das göttliche Ereignis zu lenken. Die diagonalen Linien, die von den Stigmata ausgehen, verbinden die zentrale Figur mit der schwebenden Christusgestalt und erzeugen so eine dynamische Spannung.
Die Farbgebung ist durch die kräftige rote Farbe der Christusgestalt und die roten Linien der Stigmata geprägt, die einen starken Kontrast zu den hellen, weißen Gewändern der Figuren bilden. Diese Farbkontraste verstärken die spirituelle Intensität des Bildes.
Neben der Darstellung des eigentlichen Ereignisses lassen sich auch weitere Subtexte erkennen. Die Anwesenheit der zweiten Figur deutet auf die Gemeinschaft und das gemeinsame Erleben des Glaubens hin. Die Landschaft im Hintergrund könnte als Symbol für die Welt und die menschliche Existenz interpretiert werden, in die das göttliche Ereignis eindringt. Insgesamt vermittelt das Gemälde eine Botschaft von Hingabe, Leiden und der Möglichkeit der göttlichen Gnade. Es ist eine Darstellung tiefen Glaubens und spiritueller Transformation.