#36386 Francisco Lorenzo Tardon
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Francisco Lorenzo Tardon – #36386
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Das Tier, vermutlich ein Pferd, ist in einem fast monochromen Weiß gehalten, was einen deutlichen Kontrast zur warmen Farbgebung des Menschen bildet. Es wirkt geduckt und scheinbar unterworfen, sein Kopf wird aus einer ungewöhnlich tiefen Perspektive betrachtet, was eine gewisse Demütigung suggeriert. Die Darstellung des Pferdes ist ebenfalls stark stilisiert; es handelt sich weniger um eine realistische Abbildung als vielmehr um eine symbolische Andeutung.
Die Komposition wirkt beengt und klaustrophobisch. Der Hintergrund ist nur vage erkennbar, ein tiefes Blau, das die Figuren weiter hervorhebt und gleichzeitig eine gewisse Distanz schafft. Die fehlende Perspektive verstärkt den Eindruck von Enge und erzeugt ein Gefühl der Unruhe beim Betrachter.
Subtextuell könnte die Darstellung als Allegorie auf Machtverhältnisse interpretiert werden. Der rot gefärbte Mensch, möglicherweise eine Verkörperung von Autorität oder Gewalt, überragt das weiße Pferd, welches sich in einer unterwürfigen Haltung präsentiert. Die Farbkontraste und die fragmentierte Bildsprache lassen Raum für Interpretationen bezüglich Unterdrückung, Angst und dem Kampf zwischen Individuum und übermächtiger Kraft. Die Abwesenheit von Details und die abstrakte Natur der Formen erlauben es dem Betrachter, eigene Bedeutungen in das Werk zu projizieren. Es entsteht ein Eindruck von Leid und innerem Aufruhr, ohne dass eine konkrete narrative Handlung erkennbar wäre.