#36378 Francisco Lorenzo Tardon
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Francisco Lorenzo Tardon – #36378
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Die Farbpalette ist gedämpft und dominiert von Erdtönen: Brauntöne, Grautöne und Ocker mischen sich mit vereinzelten Akzenten von Rostrot und Blautönen. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Kargheit und Monumentalität. Die Lichtführung ist diffus und erzeugt keine klare Tiefenwirkung; stattdessen scheint das Licht gleichmäßig über die Felsflächen zu liegen, was zur flächigen Anmutung beiträgt.
Der Künstler hat eine deutliche Tendenz zur Dekonstruktion der natürlichen Form gezeigt. Die Felsen sind nicht naturalistisch wiedergegeben, sondern in geometrische Elemente zerlegt und neu angeordnet. Diese Vorgehensweise suggeriert eine Abwendung von der bloßen Nachahmung der Realität hin zu einer subjektiven Interpretation der Natur.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Darstellung eines Felsmassivs handelt, möglicherweise in einem Berggebiet. Die Strenge der Formen und die Reduktion auf das Wesentliche lassen jedoch vermuten, dass es weniger um die Wiedergabe eines konkreten Ortes geht als vielmehr um die Erforschung von Struktur, Form und Farbe.
Die Abstraktion erzeugt eine gewisse Distanz zur gegenständlichen Welt. Der Betrachter wird dazu angeregt, sich auf die formalen Aspekte des Werkes zu konzentrieren – auf die Beziehungen zwischen den Farben, Formen und Linien. Die fehlende narrative Ebene eröffnet Raum für individuelle Interpretationen und Assoziationen.
Die Komposition strahlt eine gewisse innere Spannung aus. Die scharfen Kanten und die fragmentierte Struktur erzeugen ein Gefühl von Bewegung und Dynamik, während die gedämpfte Farbpalette und die flächige Anmutung einen Hauch von Melancholie vermitteln. Insgesamt hinterlässt das Werk den Eindruck einer tiefgründigen Kontemplation über die Natur und ihre Formen.