Portrait of Charles Garnier as a young man Francois-Leon Benouville (1821-1859)
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Francois-Leon Benouville – Portrait of Charles Garnier as a young man
Ort: Opera Library-Museum (Bibliothèque-musée de l’Opéra), Paris.
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Die Technik des Künstlers zeichnet sich durch eine flüchtige, fast skizzenhafte Ausführung aus. Durch kurze, dynamische Linien wird das Haar plastisch modelliert; es wirkt wild und ungebändigt, was einen Kontrast zur formalen Strenge des Gesichts bildet. Die Gesichtszüge sind fein ausgearbeitet, wobei insbesondere die markante Nase und der schmale Mund auffallen. Die Schattierung ist subtil eingesetzt, um Tiefe zu erzeugen und dem Porträt eine gewisse räumliche Dimension zu verleihen.
Der Hintergrund ist leer gehalten, was die Aufmerksamkeit vollends auf die dargestellte Person lenkt. Die Einfachheit des Hintergrunds verstärkt zudem die Intimität der Darstellung; es entsteht ein Eindruck von Nähe und Vertrautheit.
Die Kleidung des jungen Mannes – eine offene Halskrause über einem Hemd – deutet auf einen gewissen gesellschaftlichen Status hin, ohne jedoch protokollarisch zu wirken. Es ist eher eine unprätentiöse Eleganz, die den Charakter der Person unterstreicht.
Subtextuell könnte die Zeichnung als Momentaufnahme eines jungen Mannes in einer Phase des Umbruchs und der Selbstfindung interpretiert werden. Die Kombination aus Ernsthaftigkeit und jugendlicher Unreife lässt auf einen Menschen schließen, der sich noch im Werden befindet und dessen Zukunft ungewiss ist. Die leicht nachdenkliche Haltung könnte auch eine gewisse innere Spannung oder Ambivalenz andeuten. Insgesamt vermittelt die Zeichnung den Eindruck eines Individuums von Intelligenz und Sensibilität.