Still life with a hanging cockerel and a prowling cat Samuel Dircksz Van Hoogstraten (1627-1678)
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Samuel Dircksz Van Hoogstraten – Still life with a hanging cockerel and a prowling cat
Ort: Johnny van Haeften Gallery, London.
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Die Komposition wird von einem weiteren Tierwesen dominiert: einer Katze, die sich im Hintergrund anschleicht. Ihr Blick ist auf den hängenden Hahn gerichtet, eine Mischung aus Jagdinstinkt und neugieriger Beobachtung darin zu erkennen. Die Katze wirkt nicht aggressiv, sondern eher in abwartender Pose, was der Szene eine zusätzliche Ebene der Ambivalenz verleiht.
Der Hintergrund ist düster gehalten, lediglich ein Fenster mit einem angedeuteten Gitterwurf lässt auf einen Raum hindeuten. Ein schwerer, dunkler Vorhang rahmet die Darstellung und verstärkt den Eindruck von Intimität und Abgeschiedenheit. Die Beleuchtung ist dramatisch; sie konzentriert sich auf die zentralen Elemente – Hahn und Katze –, während der Rest des Bildes in Schatten liegt.
Die Anordnung der Objekte suggeriert eine fragile Balance zwischen Leben und Tod, Zivilisation und Instinkt. Der hängende Hahn symbolisiert möglicherweise das Opfer, die Unschuld oder die Vergänglichkeit des Lebens. Die Katze verkörpert den natürlichen Trieb, die Jagd, aber auch die potenzielle Gefahr, die im vermeintlich sicheren Haus lauern kann.
Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von dunklen Grüntönen und Brauntönen, wobei Weiß und Rot als Akzentfarben eingesetzt werden, um die Aufmerksamkeit auf die Hauptmotive zu lenken. Die Textur der Stoffe – Vorhang, Tischdecke – wird durch eine meisterhafte Pinselführung wiedergegeben und trägt zur realistischen Darstellung bei. Insgesamt erzeugt das Bild eine Atmosphäre von stiller Beobachtung und unterschwelliger Bedrohung, die den Betrachter dazu anregt, über die tieferliegenden Bedeutungen der dargestellten Szene nachzudenken.