Piero (9) Piero della Francesca (1415/17-1492)
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Piero della Francesca – Piero (9)
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Der Fokus liegt eindeutig auf den Schattenwurfmustern. Durch die zahlreichen Linien werden verschiedene Ebenen und Winkel des Lichts und der daraus resultierenden Schatten projiziert. Diese Linien sind mit Buchstaben versehen (I und II), was darauf hindeutet, dass es sich um eine detaillierte Analyse handelt, möglicherweise zur Rekonstruktion oder zum Verständnis der Lichtverhältnisse in einem bestimmten Kunstwerk.
Die zentrale Figur, ein menschlicher Umriss, ist lediglich angedeutet und dient vermutlich als Referenzpunkt für die Schattenberechnung. Sie wird nicht im Vordergrund platziert, sondern untergeordnet den geometrischen Überlegungen. Die Zeichnung wirkt sachlich und distanziert; es fehlt jegliche emotionale oder narrative Komponente.
Die Bildunterschrift Diagram of the planes of shadows in the portico bestätigt die rein technische Funktion der Darstellung. Sie deutet darauf hin, dass diese Zeichnung als Hilfsmittel für Künstler, Architekten oder Kunsthistoriker konzipiert wurde, um die komplexe Lichtdynamik innerhalb einer architektonischen Komposition zu verstehen und nachzubilden. Die Präzision der Linienführung und die sachliche Anordnung lassen auf eine wissenschaftliche Herangehensweise schließen, bei der es darum geht, ein Phänomen – in diesem Fall das Verhalten von Schatten – systematisch zu erfassen und darzustellen. Es entsteht der Eindruck einer analytischen Untersuchung, die über rein beschreibende Aspekte hinausgeht.