Polyptych Of Saint Augustine Piero della Francesca (1415/17-1492)
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Piero della Francesca – Polyptych Of Saint Augustine
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Auf der linken Tafel sehen wir eine ältere Gestalt mit langem, grauen Bart und einer ernsten Miene. Er trägt einen rotbraunen, schweren Umhang, der großzügig über seine Schultern fällt und bis zu seinen Füßen reicht. In seinen Händen hält er ein offenes Buch, das er betrachtet. Über seinem Kopf schwebt ein goldener Heiligenschein, der seine besondere Stellung unterstreicht. Der Hintergrund besteht aus einem blauen, fast monochromen Feld, das die Figur hervorhebt.
Die Figur auf der rechten Tafel wirkt deutlich jünger und korpulenter. Er ist in einen dunklen, schlichten Habit gekleidet, der im Kontrast zum leuchtenden Goldton des Heiligenscheins steht, der über ihm zu schweben scheint. Er hält ein Buch in der Hand und zeigt mit einem Finger nach oben. Sein Gesichtsausdruck ist ernst, aber weniger innenschauend als der der älteren Gestalt. Der Hintergrund besteht aus einer architektonischen Struktur mit Säulen und Pilastern, die einen gewissen Raum suggerieren.
Die Komposition beider Tafeln ist vergleichbar: Beide Figuren stehen frontal und blicken den Betrachter an. Die Farbgebung ist kontrastreich und betont die Individualität der dargestellten Personen.
Die Subtexte sind vielfältig. Die ältere Figur, mit ihrem Buch und dem langen Bart, evoziert Assoziationen mit Weisheit, Wissen und Gelehrsamkeit. Die Geste des Lesens deutet auf die Bedeutung des Studiums und der Interpretation von Texten hin. Die jüngere Figur, die mit dem Finger nach oben zeigt, könnte eine Verbindung zum Göttlichen oder zur Lehre herstellen. Die unterschiedlichen Gewänder und Gesichtsausdrücke lassen auf unterschiedliche Lebenswege und spirituelle Schwerpunkte schließen. Es scheint sich um zwei Männer mit unterschiedlichem Alter und Lebenserfahrung zu handeln, die beide eine bedeutende Rolle im religiösen Kontext spielen.