Salvator Rosa (1615-1673) – Astrea, Goddess of Agriculture and Fertility, Turns Away from Earth and Leaves Scales and Sword to the Shepherds Kunsthistorisches Museum
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Besonders auffällig ist die Darstellung der weiblichen Figur, die sich im Himmel befindet. Sie scheint von einer Wolkenformation emporgehoben zu werden und ist in ein elegantes Gewand gekleidet. In ihren Händen hält sie einen Gegenstand, der entfernt an eine Waage oder möglicherweise eine Schuppen erinnert. Daneben schwebt ein kleines Kind, möglicherweise ein Engel.
Auf dem Boden liegen, unmittelbar vor den beiden Männern, weitere Gegenstände: eine Schuppen und ein Schwert. Diese Elemente, zusammen mit der absteigenden Figur, deuten auf einen Übergang oder eine Aufgabe hin. Die Szene evoziert ein Gefühl des Abschieds, der Loslösung von irdischen Belangen.
Die Farbgebung ist gedämpft, mit warmen Braun- und Gelbtönen, die die Felsen und die Vegetation hervorheben. Der Himmel ist von hellen Wolken durchzogen, die der Szene eine leicht traumhafte Qualität verleihen. Die Komposition wirkt ruhig und kontemplativ, obwohl die absteigende Figur und die liegenden Gegenstände eine gewisse Dynamik in das Bild bringen.
Ein möglicher Subtext könnte die Aufgabe einer göttlichen Schutzmacht sein, die die Erde verlässt und ihre Zuständigkeiten an die Sterblichen abtritt. Die Schuppen und das Schwert könnten Symbole für Gerechtigkeit und Fruchtbarkeit darstellen, die nun von den Hirten, den Vertretern der menschlichen Welt, übernommen werden müssen. Die Szene könnte also eine Allegorie auf die Verantwortung des Menschen gegenüber der Natur und der Gemeinschaft sein, nachdem eine höhere Autorität zurückgetreten ist. Die Felslandschaft, die sich im Hintergrund erstreckt, verstärkt den Eindruck einer unberührten, ursprünglichen Welt, die nun den Herausforderungen der Menschheit gegenübergestellt wird.