#19040 Matias Quetglas
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Matias Quetglas – #19040
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Die Farbgebung ist gedämpft und erzeugt einen melancholischen oder sogar bedrückenden Eindruck. Die warmen, bräunlichen und goldenen Töne des Hintergrundes verschwimmen ineinander und verleihen dem Bild eine trübe, verrauschte Qualität. Diese Unschärfe des Hintergrunds lenkt die Aufmerksamkeit primär auf die Objekte auf dem Tisch.
Die Wahl der Helme deutet auf militärische oder industrielle Konnotationen hin. Es entsteht der Eindruck, dass diese Helme nicht mehr in Gebrauch sind, vielleicht sogar verlassen oder vergessen wurden. Die Abwesenheit von Menschen verstärkt dieses Gefühl der Isolation und des Verfalls. Das lange Kabel könnte eine Verbindung zur Technologie oder zu Kommunikationsmitteln andeuten, die jedoch hier nicht mehr aktiv sind.
Der Künstler scheint hier weniger an einer detailgetreuen Darstellung interessiert zu sein, sondern eher an der Erzeugung einer bestimmten Stimmung. Die grobe, fast abstrakte Textur der Hintergründe trägt dazu bei, eine Atmosphäre der Verlorenheit und des Nachdenkens zu erzeugen. Die Komposition wirkt ruhig und kontemplativ, doch unter der Oberfläche schwingt ein Hauch von Melancholie und vielleicht sogar eine unterschwellige Kritik an der Macht oder an den Auswirkungen des Krieges mit. Der Fokus liegt nicht auf der Beschreibung des Gegenständlichen, sondern auf der Vermittlung eines Gefühls, einer Erinnerung an eine vergangene Zeit oder eine mögliche Zukunft.