The Sermon (Durham Cathedral) Albert Goodwin (1845-1932)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Albert Goodwin – The Sermon (Durham Cathedral)
Ort: Private Collection
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten, überwiegend in Brauntönen und Goldgelb, was eine Atmosphäre von Altertum und Kontemplation hervorruft. Das Licht dringt durch hohe Bogenfenster ein, die sich im Hintergrund befinden, und erhellt nur bestimmte Bereiche des Raumes, während andere in tiefen Schatten liegen. Diese kontrastreiche Beleuchtung trägt zur Dramatik der Szene bei und lenkt den Blick auf die zentrale Handlung.
Im Vordergrund sind einige Personen zu erkennen, die einer Predigt oder einem religiösen Ritual lauschen. Sie sind jedoch klein im Verhältnis zur Architektur dargestellt, was ihre Bedeutung relativiert und die Größe des sakralen Raumes noch weiter betont. Die Anordnung der Figuren deutet eine Gemeinschaft von Gläubigen an, die sich dem spirituellen Geschehen hingeben.
Die Perspektive ist eindrucksvoll: Der Betrachter scheint aus einer erhöhten Position in den Raum zu blicken, was einen weiten Überblick über die Architektur ermöglicht und gleichzeitig ein Gefühl der Ehrfurcht vermittelt. Die wiederholten Linienführung der Säulen erzeugen eine rhythmische Wirkung und führen das Auge tief in die Bildtiefe.
Subtextuell scheint es um die Darstellung von Glauben, Gemeinschaft und spiritueller Erhabenheit zu gehen. Der Künstler hat nicht nur einen architektonischen Raum dargestellt, sondern auch eine Atmosphäre der Andacht und Kontemplation geschaffen. Die Größe der Kirche im Verhältnis zu den Menschen könnte als Metapher für die Macht Gottes oder die Unermesslichkeit des Glaubens interpretiert werden. Es liegt ein Hauch von Melancholie über dem Bild, möglicherweise eine Reflexion über das Vergehen der Zeit und die Vergänglichkeit menschlicher Angelegenheiten angesichts der Beständigkeit des Glaubens. Die Darstellung wirkt wie eine Momentaufnahme eines tiefgreifenden spirituellen Erlebnisses.