The Sultan and his camp by the enchanted lake Albert Goodwin (1845-1932)
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Albert Goodwin – The Sultan and his camp by the enchanted lake
Ort: Art Gallery of New South Wales, Sydney.
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Im Vordergrund erstreckt sich ein See oder Teich, dessen Oberfläche von einem diffusen Licht reflektiert wird. Ufersteine und dichter Bewuchs säumen die Küste, was dem Bild eine gewisse Natürlichkeit verleiht. Ein einzelner Vogel sitzt auf einem Felsen am rechten Rand, möglicherweise als Symbol für Freiheit oder Beobachtung.
Ein zentrales Element der Darstellung ist die Figur des Sultans, der von einer Gefolgschaft begleitet wird. Er befindet sich in Gesellschaft einer Frau, beide geschützt von einem prunkvollen roten Sonnenschirm. Die Kleidung der Personen deutet auf eine hohe soziale Stellung hin – feine Stoffe und aufwendige Verzierungen sind erkennbar. Die Anwesenheit des Sultans impliziert Macht und Autorität, während die Begleitung durch eine Frau möglicherweise auf seine persönliche Sphäre oder familiäre Bindungen verweist.
Hinter dem Sultan erstreckt sich das Lager selbst: Zelte in verschiedenen Größen und Formen sind angeordnet, umgeben von einer Menschenmenge, die vermutlich Bedienstete, Wachen oder andere Mitglieder des Hofes umfasst. Die Anordnung der Zelte und die Aktivität der Personen lassen auf eine temporäre Residenz schließen, ein Ort für Erholung oder strategische Entscheidungen.
Die Farbgebung ist überwiegend gedämpft und düster gehalten. Brauntöne, Grautöne und dunkles Grün dominieren das Bild, was zur mysteriösen Stimmung beiträgt. Akzentfarben wie das Rot des Sonnenschirms lenken die Aufmerksamkeit auf bestimmte Punkte und schaffen visuelle Kontraste.
Subtextuell könnte die Darstellung eine Auseinandersetzung mit dem Thema Macht und Exotik darstellen. Der Sultan, umgeben von seinem Lager in einer fremden Landschaft, verkörpert vielleicht die koloniale Vorstellung vom Eroberer, der sich einen Raum in einer unbekannten Welt erschafft. Die verzauberte Natur des Sees könnte als Metapher für die Unberechenbarkeit und Gefährlichkeit dieser neuen Umgebung dienen. Die Dunkelheit des Felsmassivs könnte zudem eine Andeutung auf die verborgenen Kräfte oder Geheimnisse sein, die in dieser Landschaft lauern. Die gesamte Szene wirkt wie ein Moment eingefangener Zeit, der sowohl Pracht als auch potenzielle Bedrohung suggeriert.