The last of the mercenaries, 1931, Watercolor on paper, Paul Klee (1879-1940)
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Paul Klee – The last of the mercenaries, 1931, Watercolor on paper,
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Das Gesicht selbst ist ebenfalls in ähnlicher Weise aufgespalten. Die Augen sind durch schmale, dunkle Linien und geometrische Formen angedeutet, während die Nase und der Mund in einer auffälligen, fast grotesken Weise herausgearbeitet sind. Die Lippen sind in einem kräftigen Orange gehalten, was einen starken Kontrast zu den anderen, gedämpfteren Farben bildet. Ein Zigarettenstummel wird zwischen den Lippen gehalten.
Der Hintergrund ist ebenfalls in geometrische Formen zerlegt und mit einem hellen Blau gewebt, das eine gewisse Distanz und Kühle vermittelt. Die Textur des Papiers ist sichtbar und trägt zur zerklüfteten und fragmentierten Wirkung des Werkes bei.
Die Darstellung erweckt den Eindruck einer Zerstückelung, einer Auflösung der Identität. Die geometrische Fragmentierung kann als Reflexion der Entfremdung und des Verlustes von Individualität interpretiert werden. Die Wahl der Farben und die grobe Ausarbeitung der Gesichtszüge lassen zudem eine gewisse Melancholie und Verbitterung anklingen. Die Zigarette verstärkt diesen Eindruck und deutet auf Resignation und innere Zerrissenheit hin.
Die Komposition wirkt trotz ihrer Fragmentierung überraschend harmonisch und ausgewogen. Der Künstler scheint die Zerstückung nicht als bloße Dekonstruktion zu verstehen, sondern als Mittel, um eine tiefere Wahrheit über die menschliche Existenz zu offenbaren – eine Wahrheit, die sich hinter der Oberfläche verbirgt. Die signierte Jahreszahl 1931 deutet auf einen Kontext der politischen und gesellschaftlichen Unruhe hin, was die Interpretation des Werkes als Ausdruck einer Zeit des Umbruchs und der Verunsicherung verstärkt.