Side Panels for Anatomy of Aphrodite ,1915, Coll.Fel Paul Klee (1879-1940)
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Paul Klee – Side Panels for Anatomy of Aphrodite ,1915, Coll.Fel
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Die Farbflächen wirken nicht als Abstraktion konkreter Objekte, sondern eher als eigenständige, autonome Formen. Es entsteht der Eindruck einer fragmentierten, fast dynamischen Struktur, die sich aus dem Zusammenspiel der Farben und ihrer Anordnung ergibt. Die harten Kanten der Farbstreifen erzeugen eine gewisse Spannung und eine fast rhythmische Ordnung.
In den unteren Bereichen der Darstellung finden sich kleine, unregelmäßige Farbkleckse, die das Gesamtbild zusätzlich auflockern und eine Art ungebundene Erdung vermitteln. Ein kreisrunder, gelber Fleck mit einem dunklen Zentrum im oberen Bereich des Bildes zieht die Aufmerksamkeit auf sich und wirkt wie ein Blickfang.
Die Komposition vermittelt keinen offensichtlichen narrativen Inhalt. Vielmehr scheint der Fokus auf die reine ästhetische Wirkung der Farben und Formen zu liegen. Man könnte hier von einer Suche nach Harmonie und Gleichgewicht in der Abstraktion sprechen, einer gegenständlichen Darstellung entfremdeten Formensprache, die die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die elementaren Bausteine der Malerei lenkt. Die Anordnung der vertikalen Streifen könnte auch eine Anspielung auf architektonische Elemente sein, wenngleich diese nicht eindeutig erkennbar sind. Insgesamt erzeugt das Werk eine Atmosphäre der konzentrierten Beobachtung und des inneren Nachdenkens.