#04567 Xaime Quessada (1937-2007)
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Xaime Quessada – #04567
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Die Farbgebung trägt maßgeblich zur Stimmung des Werkes bei. Das dominante Blau erzeugt eine Atmosphäre der Melancholie und Isolation, während die vereinzelten Akzente in Rot und Gold – insbesondere im Haarbereich und auf den Händen – einen Hauch von Leidenschaft oder vielleicht auch Verzweiflung andeuten. Die Farbaufträge sind teils pastos, teils flächig, was der Oberfläche eine raue, fast greifbare Textur verleiht.
Die Körperhaltung der dargestellten Person ist eindeutig von Nachdenklichkeit und Resignation geprägt. Das Verbergen des Gesichts in den Händen deutet auf einen Wunsch nach Schutz oder Rückzug hin. Es entsteht ein Eindruck von innerer Zerrissenheit, von einem Kampf mit sich selbst. Die Abstraktion der Gesichtszüge erlaubt es dem Betrachter, eigene Interpretationen und Emotionen in die Figur zu projizieren.
Es lässt sich vermuten, dass das Werk nicht primär eine realistische Darstellung sein will, sondern vielmehr einen Zustand der inneren Verfassung ausdrücken soll. Die fehlende Kontextualisierung verstärkt diesen Eindruck; es wird keine Geschichte erzählt, sondern ein Gefühl vermittelt – ein Gefühl von Einsamkeit, Trauer und vielleicht auch einer stillen Hoffnungslosigkeit. Die Komposition wirkt wie eine Verkapselung, als ob die Figur in ihrer eigenen Welt gefangen wäre.