#04549 Xaime Quessada (1937-2007)
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Xaime Quessada – #04549
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Die Darstellung der Frau ist stark stilisiert; die Körperformen werden durch geometrische Elemente – vor allem Dreiecke und Vierecke – aufgelöst und neu zusammengesetzt. Dies führt zu einer Abstraktion des menschlichen Bildes, das weniger eine realistische Wiedergabe als vielmehr eine emotionale Aussage sein will. Die Gesichtszüge sind kaum erkennbar, was die Identität der Frau verschwimmt und sie zu einem archetypischen Symbol für Mütterlichkeit oder Schutz wird.
Das Kind im Arm der Frau ist ebenfalls fragmentiert dargestellt, seine Formengrenzen gehen in die des Körpers der Mutter über. Diese Verschmelzung deutet auf eine tiefe Verbundenheit und gegenseitige Abhängigkeit hin. Die Körperhaltung der Frau wirkt schützend und beschützend; sie beugt sich leicht vor, als wolle sie das Kind näher an sich ziehen.
Die Komposition ist geschlossen und wirkt fast wie ein Monolith. Es gibt keine klaren räumlichen Bezüge oder eine Perspektive, die den Blick nach außen lenken würde. Stattdessen wird der Betrachter in den emotionalen Raum des Bildes hineingezogen.
Subtextuell könnte das Werk als Ausdruck von Geborgenheit und Verletzlichkeit interpretiert werden. Die fragmentierte Darstellung deutet auf innere Zerrissenheit oder eine existenzielle Bedrohung hin, die jedoch durch die Nähe und den Schutz der Mutter abgemildert wird. Die intensive Farbgebung verstärkt diesen Eindruck von Intensität und emotionaler Tiefe. Es könnte auch als Reflexion über Verlust oder Trauer verstanden werden, wobei die fragmentierten Formen das Gefühl des Zerbrechens und der Zerstörung symbolisieren. Die Abwesenheit klarer Konturen und die diffuse Lichtführung tragen zu einer Atmosphäre der Melancholie und des Nachdenkens bei.