#04553 Xaime Quessada (1937-2007)
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Xaime Quessada – #04553
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Über dieser Landschaft erhebt sich ein monumentales, geometrisches Gebilde. Es besteht aus mehreren, übereinander gestapelten, trapezförmigen Elementen, die an eine Pyramide oder einen zigguratartigen Bau erinnern. Die Form ist kantig und präzise, im deutlichen Gegensatz zur organischen Beschaffenheit der darunterliegenden Landschaft. Die Farbpalette dieses Objekts ist gedämpft – ein Zusammenspiel aus Grau-, Beige- und Olivtönen, das es in die diffuse Atmosphäre des Himmels integriert, gleichzeitig aber seine monumentale Präsenz unterstreicht.
Der Himmel selbst ist nicht klar definiert; er verschmilzt in einem diffusen Übergang von dunklen Blautönen zu gelblichen Reflexionen. Diese Unschärfe verstärkt den Eindruck einer surrealen oder traumartigen Szenerie. Die Lichtverhältnisse sind ungewöhnlich, da die Beleuchtung weder eindeutig von oben noch von unten kommt; sie scheint vielmehr aus verschiedenen Richtungen zu wirken und so eine diffuse, fast ätherische Atmosphäre zu erzeugen.
Die Komposition ist durch eine deutliche vertikale Ausrichtung gekennzeichnet, die durch das hoch aufragende geometrische Objekt betont wird. Diese Vertikalität könnte als Symbol für Ehrfurcht, spirituelle Erhebung oder auch Machtansprüche interpretiert werden. Die Gegenüberstellung von der Erde gebundenen Elementen und dem himmelwärts strebenden Bauwerk erzeugt eine Spannung zwischen irdischer Existenz und einer möglichen transzendenten Realität.
Subtextuell könnte das Werk als Allegorie für die menschliche Suche nach Sinn und Ordnung in einer chaotischen Welt gelesen werden. Die geometrische Struktur repräsentiert möglicherweise den Versuch, die Natur zu kontrollieren oder ein übergeordnetes System zu erschließen. Gleichzeitig deutet die düstere Landschaft auf die Grenzen dieser Bemühungen hin – eine Erinnerung an die unbezwingbare Kraft der Natur und die Vergänglichkeit menschlicher Ambitionen. Die Abwesenheit von menschlichen Figuren verstärkt den Eindruck einer monumentalen, zeitlosen Szene, in der der Betrachter als stiller Zeuge einer kosmischen Ordnung zurückgelassen wird.