#04545 Xaime Quessada (1937-2007)
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Xaime Quessada – #04545
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Im Zentrum des Bildes dominiert ein massives Nashorn, dessen dunkle Farbe und starre Haltung eine gewisse Bedrohung suggerieren. Es scheint in die Szene hineinzuwachsen, als wäre es ein fester Bestandteil dieser bizarren Welt. Um das Nashorn herum gruppieren sich zahlreiche menschliche und tierische Gestalten. Eine Frau in weißem Gewand, von einem blauen, stilisierenden Löwen begleitet, wirkt fast wie eine passive Beobachterin des Geschehens. Ihre Position deutet auf eine gewisse Distanz zu den anderen Akteuren hin.
Rechts im Bild ist eine Gruppe nackter Figuren dargestellt, die in einer Art theatralischer Pose angeordnet sind. Eine männliche Figur, offenbar mit einem Speer bewaffnet, scheint eine zentrale Rolle einzunehmen. Die Darstellung der Körperlichkeit wirkt gleichzeitig realistisch und verzerrt, was einen Eindruck von Unbehagen erzeugt. Ein geflügeltes Wesen, dessen Flügel in leuchtenden Farben gemalt sind, befindet sich hier ebenfalls, was dem Bild eine zusätzliche Ebene der Symbolik verleiht.
Links im Bild sehen wir eine weitere Figur, die an eine mythische Kreatur erinnert – halb Mensch, halb Tier, gehüllt in rote Gewänder. Sie scheint in eine Art Trance versunken zu sein oder ist vielleicht ein Teil einer übergeordneten Erzählung.
Die Farbgebung ist intensiv und kontrastreich. Dunkle Töne dominieren den Hintergrund, während die Figuren durch helle Farben hervorgehoben werden. Die Beleuchtung wirkt ungleichmäßig und verstärkt so den surrealen Charakter der Szene. Ein einzelner Kreis im Hintergrund könnte als Fenster oder als Symbol für Vollständigkeit interpretiert werden.
Die Komposition ist dicht und überladen, was dem Betrachter eine gewisse Orientierungslosigkeit vermittelt. Es entsteht ein Gefühl von Spannung und Unruhe, das durch die ungewöhnliche Kombination der Elemente verstärkt wird. Es scheint, als ob hier eine komplexe Allegorie dargestellt wird, deren genaue Bedeutung sich einer einfachen Interpretation entzieht. Die Darstellung deutet auf Themen wie Macht, Angst, Transformation und vielleicht auch auf die Konfrontation mit dem Unbewussten hin.