#04530 Xaime Quessada (1937-2007)
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Xaime Quessada – #04530
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Die Farbschichten sind nicht gleichmäßig verteilt; vielmehr zeichnen sich deutliche Pinselstriche und Spachtelstrukturen ab, die dem Bild eine taktile Qualität verleihen. Die Malweise wirkt impulsiv und spontan, als sei die Farbe mit großer Energie aufgetragen worden. Ein horizontaler Streifen in leuchtendem Rot zieht sich über den unteren Teil des Bildes und bildet einen Kontrast zu den wärmeren Tönen darüber.
Im oberen Bereich der Komposition offenbart sich eine dunklere Zone, fast wie ein Sturmgebiet, das von grauen und schwarzen Farbtupfern durchzogen ist. Ein heller, kreisförmiger Bereich – möglicherweise als Lichtquelle interpretiert – bricht diese Dunkelheit auf und erzeugt einen Blickfang im Zentrum des Bildes.
Die Abwesenheit klarer Formen oder erkennbarer Gegenstände deutet auf eine abstrakte Darstellung hin. Es scheint, als wolle der Künstler keine konkreten Inhalte vermitteln, sondern vielmehr Gefühle, Stimmungen und innere Zustände ausdrücken. Die Farbintensität und die dynamische Komposition lassen Raum für vielfältige Interpretationen.
Subtextuell könnte das Bild als Ausdruck von Leidenschaft, Konflikt oder Transformation gelesen werden. Das Rot symbolisiert möglicherweise Energie, Wut oder Liebe, während die dunklen Töne Angst oder Verzweiflung andeuten könnten. Der helle Kreis könnte Hoffnung oder Erleuchtung repräsentieren. Die Gesamtkomposition wirkt jedoch nicht unbedingt negativ; vielmehr entsteht der Eindruck einer kraftvollen Auseinandersetzung mit inneren Dämonen und dem Potenzial für Neuanfang. Es ist ein Bild, das den Betrachter dazu anregt, eigene Assoziationen zu entwickeln und sich von der expressiven Kraft der Farben und Formen mitreißen zu lassen.