#04538 Xaime Quessada (1937-2007)
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Xaime Quessada – #04538
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Die Komposition wirkt chaotisch, doch gleichzeitig offenbart sie eine sorgfältige Strukturierung durch vertikale Linien und geometrische Formen. Diese Elemente erzeugen eine Spannung zwischen Ordnung und Unruhe. Ein Klavier, dessen Deckel geöffnet ist, dominiert den unteren Bildbereich und wird von einer Schachbrettmuster-ähnlichen Fläche begleitet. Die Anwesenheit dieser Objekte deutet möglicherweise auf Themen wie Musik, Spiel und Strategie hin, die jedoch in einem Kontext der Zerstörung und des Leids dargestellt werden.
Mehrere weibliche Figuren sind in verschiedenen Posen zu erkennen, einige scheinen zu schweben oder sich zu winden, andere liegen am Boden. Ihre Körper sind oft verzerrt und fragmentiert, was einen Eindruck von Verletzlichkeit und Ausgelöschtheit vermittelt. Die Farbpalette ist intensiv und kontrastreich: kräftige Rottöne, Blautöne und Gelbtöne verschmelzen miteinander und verstärken die emotionale Wirkung des Werkes.
Die Subtexte dieser Malerei sind vielschichtig. Es scheint sich um eine Auseinandersetzung mit Themen wie Gewalt, Trauma und der Brüchigkeit menschlicher Existenz zu handeln. Die fragmentierte Darstellung könnte als Metapher für die Zerrissenheit der Psyche oder die Auflösung von Identität interpretiert werden. Die Kombination aus musikalischen Elementen und Schachbrettmustern könnte auf eine kritische Reflexion über gesellschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse hindeuten, die zu Leid und Konflikten führen. Insgesamt erzeugt das Werk ein Gefühl von Beklemmung und Unbehagen, regt aber gleichzeitig zum Nachdenken über die dunklen Seiten der menschlichen Natur an.