#04529 Xaime Quessada (1937-2007)
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Xaime Quessada – #04529
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Die Komposition wirkt zunächst chaotisch, offenbart bei genauerer Betrachtung jedoch ein System aus sich kreuzenden Linien und geometrischen Figuren. Diese Elemente scheinen die räumliche Tiefe zu zerlegen und neu zu konstruieren. Es entsteht kein eindeutiger Blickpunkt; vielmehr lenkt der Blick rastlos zwischen den einzelnen Fragmenten umher.
Die Farbgebung ist nicht gleichmäßig verteilt. Graue und fast metallische Akzente durchbrechen das warme Rot, was einen Kontrast erzeugt und die Oberfläche zusätzlich dynamisiert. Diese grauen Bereiche wirken wie Fenster oder Öffnungen in eine andere Ebene, verstärken aber gleichzeitig das Gefühl der Zerrissenheit und des Mangels an Klarheit.
Es lässt sich kaum von einer gegenständlichen Darstellung sprechen. Dennoch scheint ein vages Andeuten von organischen Formen – möglicherweise menschliche Figuren oder Körperteile – erkennbar zu sein, die jedoch durch die geometrische Fragmentierung stark abstrahiert sind. Diese Andeutungen tragen zur Spannung der Arbeit bei und regen den Betrachter dazu an, eigene Interpretationen zu entwickeln.
Die Malerei scheint eine Auseinandersetzung mit dem Thema der Perspektive und der Wahrnehmung darzustellen. Die Auflösung traditioneller räumlicher Beziehungen deutet auf eine Infragestellung der konventionellen Art und Weise hin, wie wir die Welt sehen und verstehen. Es könnte sich um eine Reflexion über Zerstörung, Fragmentierung oder auch um eine Suche nach neuen Formen der Ordnung in einer komplexen Realität handeln. Die Abwesenheit von klaren Hinweisen lässt dem Betrachter jedoch den Freiraum für vielfältige Deutungen.