#04525 Xaime Quessada (1937-2007)
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Xaime Quessada – #04525
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Der Raum selbst scheint fragmentiert und unlogisch angeordnet zu sein. Ein großes, bläuliches Fenster dominiert den oberen Bereich, durch welches ein Himmel mit Wolken sichtbar wird – eine Öffnung nach einer möglichen Außenwelt, die jedoch von der beengenden Architektur des Raumes eingeschränkt wird. Zwei weitere, sphärische Formen schweben im Hintergrund, deren Bedeutung schwer zu fassen ist; sie könnten Symbole für Träume, Erinnerungen oder unerreichbare Sehnsüchte darstellen.
Die Anordnung der Möbel verstärkt das Gefühl der Unruhe und des Surrealen. Ein prunkvoller Sessel mit aufwändiger Verzierung steht links, während rechts ein Tier – offenbar ein Wolfshund – in aggressiver Pose dargestellt ist. Die Verbindung zwischen dem Hund und der weiblichen Figur bleibt unklar; er könnte eine Bedrohung symbolisieren oder auch einen Aspekt ihrer eigenen Persönlichkeit verkörpern.
Die Farbgebung ist gedämpft und düster, mit einem starken Kontrast zwischen den dunklen Tönen der Kleidung und des Raumes sowie dem helleren Himmel durch das Fenster. Dieser Kontrast unterstreicht die innere Zerrissenheit der dargestellten Frau und die Spannung zwischen Hoffnung und Verzweiflung.
Die Komposition wirkt wie eine Inszenierung, ein Tableau vivant, in dem die Elemente nicht unbedingt einer logischen Realität entsprechen, sondern vielmehr psychologische Zustände oder verborgene Konflikte ausdrücken sollen. Es entsteht ein Eindruck von Isolation und Entfremdung, verstärkt durch die fragmentierte Raumdarstellung und die unklare Beziehung zwischen den einzelnen Elementen. Die Arbeit lässt somit Interpretationsspielraum für persönliche Erfahrungen und subjektive Wahrnehmungen.