#04544 Xaime Quessada (1937-2007)
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Xaime Quessada – #04544
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Um das zentrale Objekt herum ordnen sich weitere Formen an. Geometrische Prismen und Kuben definieren einen architektonischen Rahmen, der eine Art Innenraum suggeriert. Diese Strukturen sind jedoch nicht klar definiert; sie verschwimmen mit dem Hintergrund und erzeugen ein Gefühl von Unbestimmtheit und vielleicht auch Enge. Ein kreisartiges Objekt, das an den Mond erinnert, schwebt im oberen Bereich des Bildes und wirft einen diffusen Schein auf die Szene. Darunter befindet sich eine horizontal verlaufende Struktur, die wie ein Podest oder eine Plattform wirkt.
Die Farbwahl ist von Bedeutung. Das Rot dominiert und erzeugt eine Atmosphäre der Intensität, Leidenschaft oder sogar Gefahr. Die dunklen Schatten und Kontraste verstärken diesen Effekt. Die wenigen helleren Bereiche, insbesondere das kreisartige Objekt, bieten einen visuellen Ankerpunkt und lenken den Blick des Betrachters.
Subtextuell könnte die Malerei als eine Auseinandersetzung mit Identität und Existenz interpretiert werden. Die in das sphärische Objekt eingravierte menschliche Figur deutet auf eine innere Zerrissenheit oder einen Kampf hin, während der architektonische Rahmen möglicherweise für gesellschaftliche Zwänge oder psychologische Barrieren steht. Die Kombination aus organischen und geometrischen Elementen könnte die Spannung zwischen dem Individuum und seiner Umwelt symbolisieren. Der Mond als Himmelskörper könnte Hoffnung oder eine transzendente Dimension repräsentieren, die jedoch durch die vorherrschende Dunkelheit gedämpft wird. Insgesamt hinterlässt das Werk einen Eindruck von Nachdenklichkeit und einer gewissen Unbehagen.