#04550 Xaime Quessada (1937-2007)
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Xaime Quessada – #04550
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Der Gesichtsausdruck des Mannes ist von großer Bedeutung. Er scheint zu schreien oder zumindest einen Laut von großer Intensität auszugeben. Der Mund ist weit geöffnet, die Augen sind angestrengt, und die gesamte Physiognomie deutet auf eine Mischung aus Verzweiflung, Schmerz und vielleicht auch Wut hin. Die Hände sind kaum erkennbar, scheinen aber angespannt zu sein, was die innere Anspannung der Figur unterstreicht.
Die Dunkelheit, die das Bild umgibt, verstärkt den Eindruck von Isolation und Gefangenschaft. Sie lässt die Figur noch stärker hervortreten, betont aber gleichzeitig ihre Abgeschiedenheit von der Außenwelt. Die Wand hinter ihm wirkt wie eine Barriere, ein Hindernis, das ihn einschränkt.
Es lassen sich verschiedene Interpretationsansätze für dieses Werk ableiten. Möglicherweise wird hier ein Moment extremer emotionaler Belastung dargestellt, ein Ausbruch aus einer erdrückenden Situation. Die prunkvolle Kleidung könnte als Kontrast zur inneren Not interpretiert werden – eine Fassade der Würde und des Anstands, die jedoch unter dem Druck der Umstände zu bröckeln scheint. Die Darstellung evoziert Gefühle von Hilflosigkeit und Verzweiflung, lässt aber gleichzeitig Raum für Spekulationen über die Ursachen dieser Emotionen. Die Abwesenheit jeglicher Kontextinformationen trägt dazu bei, dass die Interpretation offen bleibt und dem Betrachter eine persönliche Auseinandersetzung ermöglicht.