#04555 Xaime Quessada (1937-2007)
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Xaime Quessada – #04555
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Im Vordergrund sitzt eine Frau, deren Blick nach unten gerichtet ist. Ihre Haltung wirkt abwartend, fast resigniert. Sie trägt ein helles Gewand, das im Kontrast zu den dunkleren Tönen der Umgebung steht, was sie optisch hervorhebt, aber gleichzeitig ihre Entfremdung von dem Geschehen unterstreicht. Neben ihr steht eine weitere Frau, die einen dunklen Mantel hält. Ihr Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten; er wirkt weder traurig noch glücklich, sondern eher leer und teilnahmslos. Ein Mann befindet sich unmittelbar neben ihr, sein Blick ebenfalls unbewegt und distanziert.
Hinter diesen Figuren erkennen wir zwei weitere Frauen, die an einem Tisch sitzen. Auf dem Tisch liegt eine Schale oder ein Behälter, dessen Inhalt nicht erkennbar ist. Diese Personen wirken noch weiter entfernt und verschwommen, als ob sie in einer anderen Realität existieren würden. Durch das Fenster im Hintergrund dringt ein diffuses Licht herein, das einen tristen Horizont erhellt.
Die Komposition wirkt fragmentiert und desorientierend. Die vertikalen Linien unterbrechen die räumliche Kontinuität und verstärken den Eindruck von Isolation und Entfremdung. Es entsteht eine Atmosphäre der Ungewissheit und unausgesprochener Spannungen.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über zwischenmenschliche Beziehungen, Verlust oder gesellschaftliche Entwurzelung interpretiert werden. Die starren Gesichtsausdrücke und die distanzierte Körperhaltung der Figuren deuten auf eine tiefe emotionale Kälte hin. Der dunkle Mantel, den die Frau hält, könnte symbolisch für eine Last oder ein Geheimnis stehen, das die Gruppe belastet. Die Schale auf dem Tisch könnte als Metapher für etwas Wertvolles interpretiert werden, das verloren gegangen ist oder nicht mehr zugänglich ist. Insgesamt erzeugt die Malerei einen Eindruck von Hoffnungslosigkeit und existentieller Leere.