ISENBRANT Adriaen Archangel St Michael St Andrew and St Francis of Assissi Adriaen Ysenbrandt Isenbrandt
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Adriaen Ysenbrandt Isenbrandt – ISENBRANT Adriaen Archangel St Michael St Andrew and St Francis of Assissi
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Links vor dem Kreuz erhebt sich eine männliche Gestalt in Rüstung, ausgestattet mit Schwert und Schild. Seine Haltung strahlt Stärke und Entschlossenheit aus, was ihn als eine himmlische Schutzmacht interpretierbar macht – möglicherweise ein Erzengel. Direkt daneben befindet sich eine Figur, die eine Schriftrolle hält und auf das Kreuz blickt. Ihre Geste deutet auf Kontemplation und das Aufzeichnen des Geschehens hin.
Rechts vom Kreuz kniet eine Frau in dunkler Robe, ihr Gesicht von tiefer Trauer gezeichnet. Eine weitere weibliche Figur, gekleidet in ein leuchtendes Gewand, scheint sich dem Leid des Mannes am Kreuz hinzugeben, ihre Hände in einem Ausdruck der Verzweiflung erhoben.
Am rechten Bildrand steht eine männliche Figur in einem Franziskanerkostüm. Seine aufrichtete Handfläche und sein Blick nach oben lassen seine tiefe Frömmigkeit und möglicherweise eine Bitte um göttlichen Beistand erkennen. Die Darstellung des Franziskus könnte eine Verbindung zur Kontemplation, Armut und dem Leiden Christi herstellen.
Der Hintergrund ist von einer Landschaft geprägt, die sich in sanften Hügeln und einem fernen Dorf verliert. Die Perspektive ist etwas ungewöhnlich, was der Szene eine gewisse Tiefe verleiht. Die Anwesenheit des Dorfes im Hintergrund könnte als Symbol für die Gemeinschaft interpretiert werden, die Zeuge des Geschehens wird oder von dessen Auswirkungen betroffen ist.
Subtextuell scheint die Darstellung nicht nur das Leiden Christi darzustellen, sondern auch die verschiedenen Formen der Reaktion darauf – Trauer, Schutz, Kontemplation und Frömmigkeit. Die Anwesenheit des Erzengels deutet auf eine göttliche Ordnung hin, während die Figuren im Vordergrund die menschliche Dimension des Leidens verkörpern. Die Landschaft im Hintergrund verleiht der Szene einen Hauch von Ewigkeit und Universalität. Insgesamt erweckt das Werk den Eindruck einer tiefgründigen religiösen Andacht und einer Auseinandersetzung mit dem Mysterium des Leidens.