#13775 Pietro Perugino (1445-1523)
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Pietro Perugino – #13775
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Über Maria thront Gottvater, ebenfalls in einem roten Gewand und von einem Heiligenschein umgeben. Er ist von einer Schar himmlischer Wesen – Engeln und Heiligen – umgeben, die in verschiedenen Posen dargestellt sind: einige spielen Musikinstrumente, andere fliegen oder stehen in Andacht. Die Engelsgestalten sind dynamisch ins Bild integriert, ihre Gewänder wehen im Wind, was eine Atmosphäre von Bewegung und Erhabenheit erzeugt.
Im unteren Bereich der Darstellung sind vier Heilige abgebildet, die vermutlich lokale Schutzpatrone repräsentieren. Sie tragen unterschiedliche Habituale und stehen in respektvoller Haltung vor dem Thron Mariens. Ein Ritter in Rüstung steht am rechten Rand, was möglicherweise eine Verbindung zur weltlichen Macht symbolisiert.
Die Farbgebung ist reichhaltig und kontrastreich. Das tiefe Blau des Gewandes Mariens bildet einen starken Kontrast zum Rot von Gottvaters Kleidung und den goldenen Akzenten im gesamten Bild. Die Verwendung von Gold verleiht der Szene eine besondere Pracht und unterstreicht ihren spirituellen Charakter.
Die Komposition ist streng hierarchisch aufgebaut, wobei Maria als zentrale Figur hervorgehoben wird. Der bogenförmige Aufbau des oberen Teils lenkt den Blick auf Gottvater und die himmlische Schar, während der untere Teil die Verbindung zur irdischen Welt herstellt. Die Darstellung vermittelt ein Gefühl von göttlicher Majestät und spiritueller Erhabenheit.
Subtextuell könnte das Werk als Ausdruck des Glaubens an die Fürbitte Marias und ihre Rolle als Vermittlerin zwischen Gott und den Menschen interpretiert werden. Die Anwesenheit der Heiligen unterstreicht die Bedeutung lokaler religiöser Traditionen und die Vorstellung einer Schutzgemeinschaft, die durch den Glauben vereint ist. Der Ritter könnte für die Notwendigkeit von Gerechtigkeit und Schutz in der Welt stehen. Insgesamt vermittelt das Bild eine Botschaft des Trostes, der Hoffnung und der göttlichen Gnade.