The Hen House Diario de Regoyos y Valdes (1857-1913)
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Diario de Regoyos y Valdes – The Hen House
Ort: Prado, Madrid.
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Hinter dem Hühnerstall erstreckt sich ein Gartenbeet, dessen junge Pflanzen in einem satten Grün leuchten. Darüber hinweg sind weitere Bäume angeordnet, deren zarte Blüten eine Atmosphäre des Frühlings und der Erneuerung schaffen. Die Farbpalette wird hier lebendiger, mit hellen Grüntönen und Weiß, die das Licht einfangen.
Im Hintergrund erhebt sich eine sanfte Hügellandschaft, auf der einige Häuser liegen. Diese sind in einem leicht verschwommenen Zustand dargestellt, was sie zu einer stillen Kulisse für das Geschehen im Vordergrund macht. Die Dächer der Häuser schimmern rotbraun und kontrastieren mit dem Grün der Landschaft. Eine Wäscheleine, gesäumt von weißer Kleidung, deutet auf menschliche Aktivität hin, ohne jedoch die Ruhe der Szene zu stören.
Die Komposition ist durch eine klare Staffelung gekennzeichnet: Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund sind deutlich voneinander abgegrenzt. Die Perspektive wirkt leicht erhöht, als ob der Betrachter von einer Anhöhe aus blickt. Dies verleiht dem Bild eine gewisse Übersichtlichkeit und ermöglicht es, die gesamte Szene in einem Blick zu erfassen.
Die Malerei scheint mehr als nur eine reine Darstellung des Hoflebens zu sein. Es liegt ein Hauch von Nostalgie über der Szene, eine Sehnsucht nach einer einfachen, naturnahen Existenz. Die ruhige Atmosphäre und die harmonische Farbgebung vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit und Frieden. Die Abwesenheit menschlicher Figuren verstärkt diesen Eindruck noch weiter; es entsteht der Eindruck eines stillen, unberührten Raumes, in dem die Natur ihren eigenen Gang geht. Es könnte sich um eine Reflexion über das Landleben als Gegenentwurf zur zunehmenden Urbanisierung handeln oder um eine Hommage an die Schönheit und Einfachheit des Alltags.