bpd SoulWindows DeborahKoffChapin 22 Deborah Koff
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Deborah Koff – bpd SoulWindows DeborahKoffChapin 22
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Die Farbgebung ist von einer starken Ambivalenz geprägt. Dominieren doch erdige Töne wie Braun, Grau und Violett, die eine Atmosphäre der Schwermut und des Verfalls erzeugen, so schimmern gleichzeitig bläuliche und grünliche Reflexe durch die Oberfläche. Diese Farbtupfer wirken fast wie Fenster, die einen Blick auf etwas anderes, vielleicht Hoffnung oder Erneuerung, gewähren. Die Textur ist rau und unregelmäßig; die Farbschichten scheinen sich überlagert und abgenutzt zu haben, was dem Bild eine gewisse Tiefe und Komplexität verleiht.
Es entsteht der Eindruck einer fragmentierten Realität, in der die Grenzen zwischen Körper und Umgebung verschwimmen. Der dunkle Körper scheint nicht so sehr ein konkretes Individuum darzustellen, sondern eher eine archetypische Figur des menschlichen Leidens oder der inneren Zerrissenheit. Die umgebenden Farbschichten könnten als Metapher für die Lasten der Vergangenheit oder die Komplexität der eigenen Psyche interpretiert werden.
Die goldene Umrandung verstärkt den Eindruck eines Relikts, einer kostbaren und zerbrechlichen Erinnerung. Sie lenkt den Blick auf das Innere, betont aber gleichzeitig die Isolation des dargestellten Moments. Insgesamt wirkt das Werk wie eine meditative Reflexion über die menschliche Existenz, ihre Vergänglichkeit und die Suche nach Sinn in einer oft unübersichtlichen Welt.