#28029 Javier Calvo
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Javier Calvo – #28029
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Der Hintergrund ist in grobe Farbflächen zerlegt, wobei Grün- und Brauntöne dominieren. Diese Flächen wirken wie angedeutete Landschaftselemente, die aber nicht zur realistischen Darstellung beitragen, sondern eher eine Atmosphäre von Unbestimmtheit erzeugen. Ein Bereich im oberen linken Bildteil schimmert in einem warmen Gelbton, der einen Hauch von Licht oder vielleicht auch von Erinnerung vermittelt.
Die Komposition wirkt statisch und gleichzeitig angespannt. Die Figuren sind eng beieinander angeordnet, was eine gewisse Intimität suggeriert. Gleichzeitig erweckt die Distanzierung durch die Silhouette-Darstellung den Eindruck einer emotionalen Kühle oder gar Entfremdung. Die hellen Flächen der Kinder wirken fast wie Projektionen, als ob sie nicht vollständig real wären, sondern eher Fragmente einer Erinnerung oder eines Traums.
Subtextuell könnte das Werk von Themen wie Familie, Verlust und die Flüchtigkeit des Seins handeln. Die Silhouette-Darstellung lässt Raum für Interpretationen über verborgene Emotionen oder unterdrückte Konflikte innerhalb der dargestellten Einheit. Der fragmentierte Hintergrund verstärkt den Eindruck einer zerrissenen Realität oder einer inneren Zerrissenheit. Die Malerei scheint weniger eine konkrete Szene zu zeigen, sondern vielmehr einen Zustand des Seins zu erfassen – einen Moment zwischen Erinnerung und Vergessen, zwischen Nähe und Distanz.