At the Railway Station Alfred Stevens (1823-1906)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Alfred Stevens – At the Railway Station
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ein brauner Koffer steht vor ihr am Boden, ein weiteres Indiz für eine Reise oder einen bevorstehenden Abschied. In der oberen linken Ecke ist ein Plakat angebracht, dessen Text nur fragmentarisch lesbar ist, aber die Worte Gréville und die Zahl 18 enthält – möglicherweise Hinweise auf einen Ort oder ein Datum von Bedeutung.
Die Farbgebung ist überwiegend düster gehalten, mit warmen Rottönen, die durch das gedämpfte Licht verstärkt werden. Die Dunkelheit umgibt die Frau und den Raum, was eine Atmosphäre der Isolation und des Nachdenkens erzeugt. Das Spiel von Licht und Schatten lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentrale Figur und betont ihre emotionale Verfassung.
Die Darstellung der Frau in Herrenkleidung ist bemerkenswert. Sie könnte als Ausdruck einer gesellschaftlichen Rebellion oder als ein Versuch interpretiert werden, sich eine gewisse Freiheit zu erkämpfen. Es lässt Raum für Spekulationen über ihre Identität und ihren Hintergrund. Der Hund, der auf ihrem Schoß ruht, symbolisiert möglicherweise Loyalität und Geborgenheit in einer ungewissen Situation.
Die gesamte Komposition vermittelt ein Gefühl von Melancholie, Ungewissheit und stiller Kontemplation. Es ist eine Momentaufnahme des menschlichen Daseins, die Fragen nach Verlust, Abschied und der Suche nach Trost aufwirft. Die Szene wirkt wie eingefroren, als ob die Zeit angehalten hätte, um diesen Augenblick der Stille und Reflexion festzuhalten.