#55739 Alfred Stevens (1823-1906)
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Alfred Stevens – #55739
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Der Himmel dominiert das Bildgeschehen; eine dichte Wolkendecke in düsteren Brauntönen und Grautönen überzieht die Szene und verstärkt den Eindruck von Unheil und Bedrohung. Ein einzelner Lichtstrahl bricht durch die Wolken, der auf einen Leuchtturm fällt, der sich an der Küste erhebt. Dieser Leuchtturm scheint als einziger Ankerpunkt in dem tobenden Element zu bestehen.
Die Farbpalette ist überwiegend gedämpft und besteht aus erdigen Tönen wie Braun, Grau und Olivgrün. Diese Farbwahl trägt zur melancholischen und bedrückenden Atmosphäre des Gemäldes bei. Die Pinselstriche sind locker und expressiv gesetzt, was die Bewegung des Wassers und die Unruhe der Szene betont.
Die Komposition ist auf das Wesentliche reduziert. Der Horizont liegt tief, wodurch die vertikale Ausdehnung des Himmels verstärkt wird. Im Hintergrund erkennen wir schemenhaft Schiffe, die sich im Sturm befinden oder Schutz suchen.
Subtextuell könnte dieses Bild als Metapher für innere Konflikte und Herausforderungen interpretiert werden. Der Leuchtturm symbolisiert Hoffnung und Orientierung in schwierigen Zeiten, während der Sturm die überwältigenden Kräfte des Lebens repräsentiert. Die Darstellung vermittelt ein Gefühl von Einsamkeit und Isolation, aber auch eine gewisse Widerstandsfähigkeit angesichts widriger Umstände. Die düstere Stimmung und die kraftvollen Elemente lassen auf eine Auseinandersetzung mit den Naturgewalten und deren Einfluss auf den Menschen schließen.