lrs Sprick Daniel Calcium Daniel Sprick
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Daniel Sprick – lrs Sprick Daniel Calcium
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Rechts der Tafel erhebt sich ein menschlicher Skelettarm, der in einer scheinbar zufälligen Pose dargestellt wird. Er scheint aus dem Nichts zu kommen und bricht die Symmetrie des Arrangements. Ein filigranes Metallgestell, das an eine Pflanzhilfe erinnert, steht daneben, ohne jedoch eine Pflanze zu tragen.
Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend. Die Wand im Hintergrund wirkt fast monochrom, ihre Textur deutet auf einen verputzten Untergrund hin. Das Licht fällt von oben links ein und erzeugt subtile Schatten, die die Konturen der Objekte betonen und eine Atmosphäre der Melancholie verstärken.
Die Gegenstände selbst tragen eine Last an Bedeutung. Die Milchkartons könnten für Vergänglichkeit oder den Verlust von Vitalität stehen, während die Rose – trotz ihrer Schönheit – einen Hauch von Verfall andeutet. Der Skelettarm ist das auffälligste Element und evoziert unmittelbar Gedanken über Sterblichkeit und die Endlichkeit des Lebens. Das Metallgestell, leer und ungenutzt, verstärkt diesen Eindruck der Entbehrung und des Verlusts.
Die Komposition wirkt wie eine stille Meditation über das Leben und den Tod, über Schönheit und Verfall. Es entsteht ein Gefühl der Isolation und Kontemplation, als ob der Betrachter in einen intimen Moment eingeführt würde, der von einer tiefen inneren Auseinandersetzung geprägt ist. Die vermeintliche Alltäglichkeit der Gegenstände steht im krassen Gegensatz zu den existentiellen Fragen, die das Bild aufwirft und lädt dazu ein, über die eigene Sterblichkeit nachzudenken. Die Dunkelheit am rechten Bildrand verstärkt diesen Eindruck von Abgeschiedenheit und Geheimnis.