istar ida-rubinstein-as-istar 1924 Leon Bakst
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Leon Bakst – istar ida-rubinstein-as-istar 1924
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Das Kostüm dominiert die Darstellung. Es besteht aus einem hellblauen, locker fallenden Gewand, das an den Ärmeln und am Saum mit geometrischen Mustern und farbigen Akzenten verziert ist. Besonders auffällig ist der obszön anmutende Ausschnitt, der das Dekolleté freilegt und mit einer floralen, fast ornamentalen Verzierung geschmückt ist. Lange, schmale Stiefel in einem kräftigen Türkisgrün runden das Ensemble ab. Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von Blau- und Brauntönen, wobei die roten Akzente dem Gesamtbild eine gewisse Lebendigkeit verleihen.
Es scheint, als ob der Fokus auf der Gestaltung des Kostüms liegt, vielmehr als auf der Darstellung einer realistischen Person. Die Figur wirkt fast wie eine Marionette oder eine Mannequin, deren Hauptzweck es ist, die Komposition und die Ästhetik des Gewandes zu präsentieren. Die Pose ist gerade und frontal, was die Darstellung zusätzlich inszeniert und eine gewisse Distanz schafft.
Ein möglicher Subtext könnte in der Verbindung von antiken und futuristischen Elementen liegen. Die floralen Verzierungen am Dekolleté erinnern an antike Motive, während der Schnitt des Gewandes und die Farbgebung einen modernen, fast avantgardistischen Charakter vermitteln. Dies könnte auf eine Auseinandersetzung mit der Rolle der Frau in der Moderne hinweisen, in der traditionelle Rollenbilder aufgebrochen werden und neue Formen der Selbstinszenierung entstehen. Auch der Name Istar, der in der Zeichnung vermerkt ist, deutet auf eine Bezugnahme auf eine antike Göttin hin und verleiht der Darstellung eine zusätzliche mythologische Dimension. Insgesamt suggeriert die Zeichnung eine Auseinandersetzung mit Themen wie Weiblichkeit, Kunst, Mode und der Verbindung von Vergangenheit und Zukunft.