#13527 Pere Pruna
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Pere Pruna – #13527
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Zur Linken dieser zentralen Darstellung befindet sich ein Blumenstrauß in einem weißen Gefäß. Die Blüten sind überwiegend dunkelviolett und grün gehalten, was einen deutlichen Kontrast zu dem warmen Farbton des Fleisches bildet. Der Strauß wirkt fast wie ein Versuch, die Vergänglichkeit des Lebens durch die Schönheit der Natur zu unterstreichen oder gar zu überdecken.
Der Hintergrund ist schlicht gehalten: eine graue Wand mit einem horizontalen Streifen, der an einen Deckenbalken erinnern könnte. Die Beleuchtung scheint von oben zu kommen und wirft Schatten auf das Fleisch und den Tisch, auf dem sich das Gefäß befindet. Diese Lichtführung verstärkt die dreidimensionale Wirkung der Objekte und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre Textur.
Die Komposition des Bildes ist bemerkenswert. Das Fleisch und der Blumenstrauß sind so angeordnet, dass sie eine Art Dialog eingehen. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen dem organischen Verfall des Fleisches und der vergänglichen Schönheit der Blumen. Die Gegenüberstellung dieser Elemente deutet auf tiefere Subtexte hin: die Vergänglichkeit des Lebens, die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit, die Beziehung zwischen Natur und Kultur, oder auch die Auseinandersetzung mit dem Konsum von Nahrungsmitteln.
Die Malweise ist sachlich und detailliert, ohne jedoch eine rein dokumentarische Darstellung zu sein. Der Künstler scheint sich weniger um eine ästhetische Verschönerung zu bemühen als vielmehr darum, die Realität in ihrer ganzen Härte und Komplexität darzustellen. Die schlichte Umgebung verstärkt diesen Eindruck der Unmittelbarkeit und Konzentration auf das Wesentliche. Insgesamt erzeugt das Werk eine Atmosphäre der Melancholie und des Nachdenkens über grundlegende existenzielle Fragen.