art 535 Russian Painting - from The Tretyakov Gallery
Russian Painting - from The Tretyakov Gallery – art 535
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In der Mitte des Gemäldes hat der Künstler Jesus Christus von Nazareth abgebildet. Christus sitzt inmitten von versteinerten Sandruinen. Der Blick Jesu ist auf sich selbst gerichtet, er ist nachdenklich... Seine Füße sind barfuß, die Zehen beider Hände sind mit einem festen Schloss verbunden. Die Gestalt des Meisters zeigt uns eine tiefe geistige Konzentration, in die sein ganzes Wesen eingetaucht ist.
Beschreibung des Gemäldes Christus in der Wüste von Ivan Kramskoi
In der Mitte des Gemäldes hat der Künstler Jesus Christus von Nazareth abgebildet. Christus sitzt inmitten von versteinerten Sandruinen. Der Blick Jesu ist auf sich selbst gerichtet, er ist nachdenklich...
Seine Füße sind barfuß, die Zehen beider Hände sind mit einem festen Schloss verbunden. Die Gestalt des Meisters zeigt uns eine tiefe geistige Konzentration, in die sein ganzes Wesen eingetaucht ist. Jesus hat dunkelbraunes Haar und einen kleinen Bart, der mit seinem Gewand verschmilzt. Christus ist in ein lockeres, verfilztes Purpurgewand gekleidet und trägt einen schwarzen Umhang über seinem Körper.
Die Figur des größten spirituellen Meisters der Menschheit ist etwas gekrümmt dargestellt, um uns die schwere Last zu verdeutlichen, die die Mission auf sich genommen hat. Der beigefarbene Sand, der Jesus umgibt, erinnert uns an Berge und Schluchten, in denen Christus, über ihnen sitzend, wie eine Art Riese erscheint. Das Spiel mit den Maßstäben wird von der Künstlerin meisterhaft umgesetzt. Hinter dem Gottmenschen dehnt sich der unermessliche Himmel aus.
Oben sind die Töne weißlich-blau, näher an der Oberfläche der Wüste sind sie rosa und fliederfarben. Jesus sitzt an einem beleuchteten Ort, die umgebende Landschaft scheint uns den Beginn der Dämmerung, also die Abendstunden, zu zeigen.
Hinter dem Rücken Christi senkt sich ein Schatten über die Wüste. Nur entlang des Horizonts sehen wir zwei Linien von halbtransparenten blau-violetten Wolkenbändern, die mit der Farbe der Meereswelle getönt sind und sich vor einem rosafarbenen Hintergrund erstrecken, vorwiegend auf der linken Seite des Bildes. Ein weiteres wichtiges Detail des Porträts ist die Tatsache, dass das linke, bräunlich-violette Bein Jesu (in Bezug auf den Betrachter) nicht von einem schwarzen Gewand bedeckt ist, im Gegensatz zum rechten Bein.
Neben der rein äußerlichen Darstellungsqualität des Gemäldes trägt es auch einen inneren Impuls in sich, der uns über etwas sehr Wichtiges, vielleicht das Wichtigste in unserem Leben, nachdenken lässt...
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Der Hintergrund besteht aus einer weiten Landschaft mit einem dunklen, fast schwarzen Tal, das von einem helleren Streifen am Horizont unterbrochen wird – möglicherweise ein Sonnenaufgang oder -untergang. Die Felsen, auf denen die Figur sitzt, sind grob und unregelmäßig geformt, was einen Eindruck von Kargheit und Isolation vermittelt. Der Himmel ist in sanften Blautönen gehalten, die eine gewisse Melancholie verstärken.
Die Komposition lenkt das Auge unmittelbar auf die zentrale Figur. Die Dunkelheit des Hintergrunds lässt sie noch stärker hervortreten und betont ihre Einsamkeit. Das Licht fällt von oben herab und beleuchtet ihr Gesicht nur schwach, was die Unsicherheit und den inneren Konflikt unterstreicht, der in ihrem Ausdruck zu erkennen ist.
Subtextuell könnte das Werk eine Auseinandersetzung mit Themen wie Glauben, Zweifel, Leiden und Erlösung darstellen. Die Landschaft wirkt als Spiegelbild des inneren Zustands der Figur – rau, unversöhnlich und doch von einer gewissen Hoffnung durchzogen, die sich im Licht am Horizont manifestiert. Es ist ein Bild der Kontemplation, das den Betrachter dazu anregt, über existenzielle Fragen nachzudenken. Die schlichte Darstellung des Gewandes und die Abwesenheit jeglicher anderer Elemente lenken den Fokus ausschließlich auf die menschliche Gestalt und ihre innere Welt.