36. The Mourning of Christ Giotto di Bondone (1266-1337)
Giotto di Bondone – 36. The Mourning of Christ
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Maler: Giotto di Bondone
Mit den Fresken des italienischen Malers und Architekten Giotto begann ein völlig neues Kapitel in der Kunstgeschichte. Bis zu seiner Blütezeit folgten die Bildhauer in Italien den Regeln der mittelalterlichen und römisch-antiken Maltradition. Giottos Malerei bricht mit den Maltechniken der Vergangenheit, bis zu dem Punkt, an dem sie sich weigert, deren Gesetzen zu folgen. Die Florentiner sind der Meinung, dass der berühmte Meister die Schwelle zu einer neuen Kunstepoche überschritten hat, womit sie zweifellos Recht haben. In der dreijährigen Periode der Frührenaissance ab 1302 arbeitete der Künstler an der Verbesserung der Innenausstattung der Wände einer Kapelle in Padua.
Beschreibung des Freskos "Beweinung Christi" von Giotto di Bondone
Mit den Fresken des italienischen Malers und Architekten Giotto begann ein völlig neues Kapitel in der Kunstgeschichte. Bis zu seiner Blütezeit folgten die Bildhauer in Italien den Regeln der mittelalterlichen und römisch-antiken Maltradition.
Giottos Malerei bricht mit den Maltechniken der Vergangenheit, bis zu dem Punkt, an dem sie sich weigert, deren Gesetzen zu folgen. Die Florentiner sind der Meinung, dass der berühmte Meister die Schwelle zu einer neuen Kunstepoche überschritten hat, womit sie zweifellos Recht haben.
In der dreijährigen Periode der Frührenaissance ab 1302 arbeitete der Künstler an der Verbesserung der Innenausstattung der Wände einer Kapelle in Padua. Seine Arbeit erwies sich als äußerst produktiv, mit 38 religiösen Szenen aus dem Neuen Testament. Die berühmte Tafel von Giotto ist das zentrale Fresko Die Beweinung Christi.
Im Mittelpunkt des Bildes stehen die Gesichter des ermordeten Christus und der Mutter. Auf dieses Zentrum der größten emotionalen Spannung sind alle Objekte und Figuren der Leinwand kompositorisch ausgerichtet. Die schräge Oberfläche des Felsens scheint wie ein Pfeil auf die Heilige Familie zu zeigen. Die Blicke der himmlischen und irdischen Teilnehmer an der Trauerszene sind alle visuell und geistig in das Geschehen vertieft.
Maria Magdalena weint zu Füßen des toten Christus, andere Frauengestalten ringen die Hände in Trauer, heilige, rechtschaffene Männer überstehen geduldig den unwiederbringlichen Verlust, stattliche, stämmige Gestalten, die mit dem Rücken zu den Zuschauern stehen, haben ihre Köpfe zum Zeichen der Trauer in Umhänge gehüllt, die goldweißen, fliegenden Engel werden vor Trauer so menschlich getötet.
Der emotionale Gesamthintergrund von Die Beweinung Christi ist ein geniales künstlerisches Mittel von Giotto. Alle Teilnehmer der Veranstaltung sind in das Geschehen involviert, und die Position ihrer Körper, die detaillierten Falten ihrer Kleidung, das Verhältnis von Schatten und Lichtern verleihen dem Bild eine unglaublich realistische räumliche Tiefe.
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Die Figuren tragen jeweils einen Heiligenschein, der ihre spirituelle Bedeutung unterstreicht. Die Farben sind gedeckt und warm, was die Szene eine gewisse Schwere verleiht. Die Gesichtsausdrücke sind von tiefer Trauer geprägt, doch auch von einer gewissen Ehrfurcht und Resignation.
Im Hintergrund schweben eine Reihe von Engeln. Ihre Darstellungen sind stilisiert und wirken fast wie Beobachter der Szene. Die Engelfiguren erzeugen einen Kontrast zur irdischen Trauer und verweisen auf eine höhere, göttliche Ordnung. Ein kahler Baum steht am rechten Rand des Hintergrunds, was die Atmosphäre der Szene zusätzlich verdunkelt und die Vergänglichkeit des Lebens symbolisiert.
Ein möglicher Subtext liegt in der Darstellung des menschlichen Leids im Angesicht des Göttlichen. Die Trauernden sind nicht allein in ihrem Leid, denn die Engel sind Zeugen und scheinen eine Art Trost zu spenden. Die Szene könnte als eine Reflexion über die Vergänglichkeit des irdischen Lebens und die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod interpretiert werden. Die Ruhe und Würde, mit der die Figuren die Szene darstellen, lassen auf eine Akzeptanz des Schicksals schließen, die über das bloße Leid hinausgeht. Die klare Linienführung und die fast starre Pose der Figuren deuten auf eine religiöse Hingabe und eine Betonung der symbolischen Bedeutung des Ereignisses hin.