52 The Seven Vices: Inconstancy Giotto di Bondone (1266-1337)
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Giotto di Bondone – 52 The Seven Vices: Inconstancy
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Die Figur selbst scheint in einer Bewegung des Aufsteigens oder des Ausbreitens dargestellt zu sein. Ihr linker Arm ist hoch erhoben, die Hand geöffnet, als ob sie nach etwas greift oder sich danach sehnt. Der rechte Arm ist nach unten gerichtet, die Hand ebenfalls offen, was die Geste des Ergreifens oder Festhaltens verstärkt. Das lange, fließende Gewand, das der Figur angezogen ist, trägt zur Dynamik der Darstellung bei und lässt sie schwerelos wirken.
Der untere Teil der Darstellung zeigt eine rote, wellenförmige Fläche, die an eine unruhige See oder einen Sturm erinnert. Sie wirkt wie eine Basis für die Figur, doch scheint sie gleichzeitig sie zu bedrohen oder zu destabilisieren.
Die Gesamtwirkung der Darstellung ist von einer gewissen Spannung und Unsicherheit geprägt. Die Geste der Figur, die gleichsam nach etwas greift und gleichzeitig etwas festhält, lässt auf einen inneren Konflikt schließen. Der dunkle Hintergrund und die unruhige Basis unterstreichen diesen Eindruck von Instabilität und Zerrissenheit. Die Präsentation der Figur in einem fast mediatischen Rahmen verleiht ihr eine gewisse Monumentalität, unterstreicht aber gleichzeitig ihre Isolation und Verletzlichkeit. Es entsteht der Eindruck, dass die dargestellte Person in einem Zustand des Werdens oder Vergehens dargestellt wird, hin- und hergerissen zwischen Sehnsucht und Festhalten, zwischen Aufstieg und Fall. Die leere, ausdruckslose Mimik des Gesichts trägt zur rätselhaften Natur der Darstellung bei, indem sie die Interpretation offenlässt.