51 The Seven Vices: Wrath Giotto di Bondone (1266-1337)
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Giotto di Bondone – 51 The Seven Vices: Wrath
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Die Frau ist in eine leicht bewegte Pose dargestellt. Ihr Körper ist voluminös, was auf eine gewisse Fülle hindeutet. Sie trägt ein langes, fließendes Gewand, das den Körper nur lose bedeckt. Die Draperien fallen in sanften Falten, was eine gewisse Anmut verleiht. Ihr Gesicht ist gen Himmel gerichtet, die Augen geschlossen, der Mund leicht geöffnet, was einen Eindruck von Aufrichtung, möglicherweise von innerer Qual oder auch von Verzweiflung vermittelt. Langes, welliges Haar fällt ihr über die Schulter und betont die Weiblichkeit der Figur.
Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend. Dominieren doch eher helle, fast monochrome Töne, vor allem Weiß und Beige, die das Gewand und die Haut der Frau ausmachen. Der Hintergrund ist in ein Grau-Blau getaucht, was eine gewisse Distanz und Kühle erzeugt. Diese Farbgebung unterstützt die Eindrücke von Askese und innerer Spannung.
Der gesamte Aufbau der Darstellung deutet auf eine moralische oder allegorische Bedeutung hin. Die Isolierung der Figur innerhalb des Rahmens könnte eine symbolische Darstellung der Abgeschiedenheit des menschlichen Individuums von der Welt sein. Die erhobene Pose und der Blick gen Himmel könnten Ausdruck eines inneren Kampfes, der Bitte um Vergebung oder der Suche nach Erlösung sein. Der Körperbau der Frau, der über die üblichen Schönheitsideale der damaligen Zeit hinausgeht, könnte eine Abkehr von rein äußerlichen Werten signalisieren und stattdessen die Betonung der inneren Werte und der spirituellen Verwirklichung in den Vordergrund stellen. Es entsteht der Eindruck einer Figur, die mit einer inneren Last ringt, sich aber gleichzeitig einer höheren Macht entgegen öffnet.