Goya y Lucientes, Francisco de – María Teresa de Vallabriga Part 3 Prado Museum
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Part 3 Prado Museum – Goya y Lucientes, Francisco de -- María Teresa de Vallabriga
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Die Farbgebung ist gedämpft und konzentriert sich auf einen warmen, cremefarbenen Ton für die Haut, der durch zarte Rosatöne akzentuiert wird. Die Haare, in einem eleganten Knoten gebunden und mit einem blauen Band geschmückt, fallen locker über den Nacken. Die Behandlung der Haare wirkt nicht perfekt, sondern eher spontan und natürlich.
Der dunkle Hintergrund, fast vollständig in Schwarz gehalten, lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Dargestellte. Er verstärkt die Wirkung des Lichts, das sie von der Seite beleuchtet und die Konturen ihres Gesichts betont. Die grobe Pinseltechnik, besonders im Bereich des Gewandes, lässt die Malerei unverfälscht und direkt wirken.
Es entsteht der Eindruck eines flüchtigen Moments, einer schnellen Momentaufnahme, die jedoch die Persönlichkeit der Frau auf eindringliche Weise offenbart. Die Zurückhaltung in der Ausgestaltung, die scheinbare Einfachheit, lassen eine gewisse Melancholie und eine subtile Würde erkennen. Man könnte vermuten, dass der Künstler eine tiefergehende Charakterstudie anfertigen wollte, bei der es weniger um äußere Perfektion als vielmehr um die Erfassung eines inneren Zustandes ging. Die fast schon nüchterne Darstellung erweckt den Eindruck von Ehrlichkeit und Ungezwungenheit, die über oberflächliche Konventionen hinwegsehen.